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Archiv für das 'Landwirtschaft'-tag

Mario – die Landwirtschaft ist seine Berufung

Mario Lagos war eines der ersten Kinder im Kinderdorf von nph deutschland | UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN in Honduras. Als seine Mutter starb, fand er dort zusammen mit seinen acht Geschwistern ein neues Zuhause, erfuhr Wärme und Geborgenheit und konnte außerdem die Schule besuchen. ‘Mario – die Landwirtschaft ist seine Berufung’ weiterlesen

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Alles Öko in Mexiko

Ein Vorzeige-Projekt in Sachen ökologische Landwirtschaft ist unser Kinderdorf „Casa San Salvador“ in Mexiko. Seit 2007 werden weder Pestizide noch Insektizide verwendet, sondern nur noch organischer Dünger. Verantwortlich dafür ist Luis Morales Quintero, seines Zeichens Veterinär und Leiter der „Granja“. ‘Alles Öko in Mexiko’ weiterlesen

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Ökologische Fischzucht in Mexiko

Im landwirtschaftlichen Bereich in unserem Kinderdorf in Mexiko versuchen wir, so autark wie möglich zu arbeiten! Eine Möglichkeit bietet uns dabei die Fischzucht. Fische sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung unserer Kinder, da sie wertvolle Proteine, Vitamine und Fettsäuren liefern. ‘Ökologische Fischzucht in Mexiko’ weiterlesen

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Gemüse auch für die Armen und Senioren

Die jungen Frauen und Männer unserer Kinderdörfer in Nicaragua besuchen momentan den Landwirtschaftsunterricht. Zwei Gruppen mit jeweils 75 Personen lernen zweimal pro Woche alles Wissenswerte auf unseren Feldern.

Gemüse wie Gurken, Karotten und Tomaten werden gepflanzt und neben dem eigenen Verzehr, werden sie an die Armen und Alten in der Nähe unseres Heimes verteilt.

Jeder Jugendliche des Kinderdorfs muss 30 Stunden Sozialdienst in der Gemeinde vor Ort ableisten. Das bedeutet, dass sie ein Teil des angepflanzten Gemüses unter den Armen und den Senioren der Umgebung verteilen, sie auch besuchen und eine schöne Zeit mit ihnen verbringen.

Deshalb mussten wir auch Gurken, Karotten und Tomaten auf rund einen viertel Hektar Land unseres Heimes „Casa Santiago“ – das größte in Nicaragua – anpflanzen. So können die jungen Leute, neben dem Erlernen, auch diese schöne Aufgabe übernehmen.

Hier finden Sie alles was unsere Farm in Nicaragua für den Betrieb benötigt. Bitte unterstützten Sie uns mit z.B. Saatgut, Hacken, Schaufeln etc..

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Obst- und Gemüseanbau im Kinderdorf

Hilfe zur Selbsthilfe

Hier im Kinderdorf in Honduras auf der Rancho Santa Fé betreiben wir einen großen landwirtschaftlichen Bereich. Da gibt es zum einen die “Granja”, in der Hühner, Kühe und Schweine gehalten werden und zum anderen die “Hortaliza”. Hier bauen wir verschiedene Obst- und Gemüsesorten an.

Die "Hortaliza"- Anbau verschiedene Obst- und Gemüsesorten

Die "Hortaliza"- Anbau verschiedener Obst- und Gemüsesorten

Wir haben dabei klare Ziele: unsere Kinder und Jugendlichen sollen mithelfen und sogar eigenverantwortlich arbeiten, Erfahrungen sammeln und über Landwirtschaft lernen. Außerdem können wir durch die Erträge fast den gesamten Eigenbedarf unseres Kinderdorfes sichern!

Im letzten Sommer haben wir ein System etabliert, auf das wir sehr stolz sind. Insgesamt 8 “Año Familiares” (Jugendliche und junge Erwachsene aus unserem Heim die 1 oder 2 Jahre durch ihre Arbeit mithelfen) haben jeweils eine eigene “Parcela”, also einen Abschnitt des Geländes, zur Bewirtschaftung bekommen. In Absprache mit Oscar Cruz, dem Koordinator der Hortaliza, kultivieren sie hier u.a. Paprika, Tomaten, Möhren, Gurken und Zwiebeln.

Einer dieser Jungs ist Alfredo. Nach seinem Schulabschluss mit Schwerpunkt Elektronik hat er schon sein 1. Hilfsjahr als Helfer in unserer Zahnarztpraxis abgeleistet. Sein Ziel ist ein Universitätsstudium hier in Honduras.

Stolz präsentiert uns Alfredo seine Arbeit.

Stolz präsentiert uns Alfredo seine Arbeit.

Stolz präsentiert er uns sein Feld und erklärt uns, wie er arbeitet und was besonders berücksichtigt werden muss. Alle schweren Arbeiten, wie z.B. das Anlegen der “Camas” (Erdhügel) werden im Team erledigt. Für die alltägliche Pflege des Feldes und der Pflanzen ist Alfredo selbst verantwortlich. Insgesamt kümmert er sich um 21 Erdhügel mit jeweils 85 Metern Länge. “Zuerst pflügen wir das ganze Areal mit einem Traktor, dann messen wir die ‘Camas’ auf einen Meter breite aus und bringen sie anschließend mit Schaufeln und Hacken in ihre Form” erzählt Alfredo. Einige dieser Hügel sind mit schwarzer Plastikfolie bedeckt. “Die Folie schützt meine Pflanzen sehr effektiv vor Krankheiten und verhindert zudem das Wachstum von Unkraut.” Auf diese Weise wird das Risiko eine Ernteausfalls stark minimiert. Seit November 2009 arbeitet Alfredo auf seinem Feld und hat in den letzten Monaten viel gelernt und erfolgreiche Erträge gehabt. Nun gibt er sein Wissen auch an die Jüngeren weiter: “Jeden Freitag gebe ich Kurse für meine Brüder und Schwestern aus der 1. bis zur 6. Klasse.”

Bitte unterstützten Sie uns bei der Beschaffung aller notwendigen Materialien  zum weiteren Ausbau unserer Landwirtschaft in den Kinderdörfern. Hier finden Sie einen Überblick über die aktuell benötigten Dinge, wie z.B. Hacken, Schaufeln, Saatgut, Schweine, Küken etc..

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Besuch im “Streichelzoo”

Mexiko Die Kindheit ist eine Zeit der Neugier und der lehrsamen Erlebnisse. Vor zwei Wochen konnten wir den jüngsten unserer Kinder einen ganz besonderen Tag bereiten. Dank einer großzügigen Spende aus Holland schließt sich unserer Farm jetzt ein Lehrbereich an. In Zusammenarbeit mit Biofauna, einem regional ansässigen Verein zur Umwelterziehung, ermöglichten wir unseren Kindern unter Einbeziehung unseres Farmtiernachwuchses einen Tag „im Streichelzoo“ (Granja Didáctica).

Der Tag war sowohl lehrreich als auch spannend. Die Vereinsmitarbeiter hielten die mitgebrachten Tiere zunächst versteckt während sie die Wichtigkeit des richtigen Umgangs mit Tieren erklärten. Unseren Kindern fiel die wichtige Aufgabe zu, die Tiere zu halten und ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Liebe zu vermitteln.

Als die unterschiedlichen Arten von Tieren gezeigt wurden, sah man überall lächelnde Gesichter und deutende Finger. Der Verein brachte unseren Kindern bei, wie man Meerschweinchen, Hasen, Küken, Entchen, Tauben und sogar Mäuse richtig hält und streichelt. Einige der Kinder hatten ein bisschen Angst davor, die Tiere zu halten und dachten, dass ein Tier sie verletzen könnte. Aber die Betreuer versicherten ihnen die Gefahrlosigkeit und schon bald knuddelten die Kinder Hasen und sahen fasziniert zu, wenn eine Taube auf ihrem Finger saß. Unsere Kinder hatten großen Spaß dabei, ihre Tiere mit denen ihrer Freunde zu vergleichen und zeigten den Betreuern und Vereinsmitgliedern stolz, dass in ihren Armen sogar ein Hase eingeschlafen war.

Sobald sich alle unserer Kinder mit den Tieren auf dem Arm wohlfühlten, ging es weiter in die Ställe der Farmtiere im Lehrbereich, um etwas über Ziegen und Schweine zu lernen. Normalerweise sehen unsere Kinder die Schweine erst, wenn sie bereits viel größer sind und die Ziegen, wenn sie als Statisten in der Weihnachtsaufführung der Schule mitwirken. Aber an diesem Tag sollten unsere Kinder sehen, wie sich diese Tiere benehmen, solange sie noch jung sind und wir waren alle überrascht, wie laut eines der Ferkel quiekte. Ob es Angst vor uns hatte? Die Betreuer mahnten die Kinder, sehr still und ruhig mit dem Ferkel umzugehen. Die Kinder beruhigten sich zuerst, danach das Ferkel. Als es ganz still geworden war nahm es eins der Vereinsmitglieder hoch und brachte es herüber, so dass alle Kinder es streicheln konnten. Manche der Kinder waren ein wenig verhalten dabei, etwas zu streicheln, was nur wenige Minuten zuvor so furchtbar gequiekt hatte. Aber ein zehnjähriges Mädchen ging geradewegs auf das Ferkel zu, lächelte und sagte: „Keine Sorge, ich tu dir nichts!“ Indem sie das Ferkel streichelte, zeigte sie uns, wie man Vertrauen aufbaut. Viele unserer Kinder hatten wohl keine gesunde, vertrauensvolle Beziehung zu den Menschen in ihrem Leben bevor sie in unser Heim kamen. Der Einsatz von Tieren war eine tolle Möglichkeit, ihnen indirekt nahe zu bringen, dass solch wichtige Beziehungen noch immer aufgebaut werden können.

Auch im weiteren Verlauf des Tages hatten die Kinder noch viel Spaß mit den Tieren. In den Ziegenställen wendeten sie ähnliche Vertrauens-Aufbau-Methoden an und zum Schluss fühlten sich die Ziegen sogar wohl dabei, ihnen aus der Hand zu fressen. Wir schlossen den Tag mit einer Malstunde ab. Manche unserer Kinder setzten vor dem Malen ihre Tiere zurück aber andere zogen es vor, mit einer Hand zu malen und mit der anderen ihr Tier zu halten. Als es an der Zeit war, die Tiere zurückzubringen, kümmerten sich unsere Kinder darum, dass die Tiere sicher in ihre Käfige gesetzt wurden und schließlich erhielten alle noch antibakterielles Desinfektionsmittel für die Hände.

Als unsere Kinder den Lehrbereich der Farm verließen und dabei mit Freunden und Betreuern glücklich Geschichten über ihre Erfahrungen austauschten, war ganz offensichtlich, dass sie diesen fröhlichen und lehrreichen Tag sehr genossen hatten!

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Kinderdorf ist sicherer Ort in Krisenzeiten

Honduras Im Jahr 2009 war die politische Lage in Honduras teilweise sehr instabil und angespannt. Daher lag es unseren Mitarbeitern besonders am Herzen, unseren 570 Kindern ein sicheres Umfeld zu geben.

Auch der Ausbau der Landwirtschaft war in diesen unruhigen Zeiten sehr wertvoll. Wir haben in Honduras 60% der benötigten Lebensmittel selbst produziert.  So sind zum Beispiel Bohnen, Eier, Milch und Gemüse immer in ausreichender Menge verfügbar. Das hilft uns, Krisenzeiten leichter durchzustehen.

Diese Produkte werden aktuell in unserem Kinderdorf in Honduras benötigt! In unserem Online-Spenden-Shop können Sie einfach, transparent und sicher für das Kinderdorf in Honduras spenden.

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UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00

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Unabhängigkeit durch Selbstversorgung

El Salvador Mit Hilfe von einigen unserer Jugendlichen, die ihr soziales Jahr leisten, und mit Unterstützung der nationalen Regierung haben wir rund 20 Hektar Land kultiviert und darauf Mais und Reis angebaut. Anfang Dezember konnten unsere stolzen Jugendlichen dann schon die erste Ernte einholen. Wir haben so viel Mais angebaut, dass wir damit unseren Jahresbedarf decken können. Die Reisernte wird für etwa drei Monate ausreichen.

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