Hilfsorganisation « MyGoodShop Blog – UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.

Archiv für das 'Hilfsorganisation'-tag

Haiti – Kleine Wellen der Hoffnung

Myriams Geschichte vom 12. Januar bis heute.

Es gibt zahllose Geschichten vom 12. Januar in Haiti, die niemand erfahren hat. Herzzerreißend, grotesk und ungerecht. Geschichten, die sich in das Gedächtnis jener, die hier waren, eingebrannt haben und uns, die wir nicht dort waren, unfassbar scheinen. Die Menschen, die es miterlebt haben, sind in grauenvolle körperliche und seelische Zustände gestoßen worden. Sie hatten keine Sekunde Zeit, um sich darauf vorzubereiten. Jene, die überlebt haben, tragen nun Narben jeder Art und können ihre neue Wirklichkeit nur schrittweise begreifen. ‘Haiti – Kleine Wellen der Hoffnung’ weiterlesen

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Haiti – Hilfe für ein geschundenes Land seit 22 Jahren

UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN hilft den Menschen in Haiti seit 22 Jahren. Nach dem Erdbeben am 12. Januar konnte UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN schnell, unkompliziert und umfangreich  helfen. Die sehr gute Infrastruktur, die die Organsiation in den über 20 Jahren ihrer Hilfe in Haiti aufgebaut hat, blieb in wesentlichen Teilen funktionsfähig. In den letzten Monaten wurde die Hilfe weiter ausgebaut. Neue Projekte für den Wiederaufbau sind in Planung. ‘Haiti – Hilfe für ein geschundenes Land seit 22 Jahren’ weiterlesen

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Tropensturm Agatha schwächt sich ab

Der Tropensturm Agatha hat sich nicht verstärkt, der Regen hat abgenommen. Es beginnt die Untersuchung der Schäden. Sie werden in die Millionen gehen. Erste Hilfslieferungen haben begonnen. In den Kinderdörfern von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN ist die Lage stabil. Es wird allerdings damit gerechnet, dass auch Familien der Kinder bei UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN von den Sturmschäden betroffen sind. Unser Kinderdorf in der Dominikanischen Republik wurde bis auf einige sehr starke Regengüsse nicht von Agatha heimgesucht. ‘Tropensturm Agatha schwächt sich ab’ weiterlesen

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Haiti – drei Monate nach dem Erdbeben

Wenn die Sonne hinter dem Kinderkrankenhaus St. Damien und den Hügeln von Kenscoff untergeht, nehmen wir die alltäglichen Aufgaben mit Freude an und sind dankbar dafür, in der Lage zu sein, aus der heraus wir anderen helfen können. Nach Sonnenuntergang beginnt es, wie jeden Abend in der letzten Zeit, zu regnen. Wir werden wieder an jene erinnert, die außerhalb der Mauern des Kinderkrankenhauses leiden. Das einzige, was wir tun können, ist, sich an den alltäglichen Arbeiten und Erfolgen zu erfreuen. Wohlwissend das unsere Arbeit gleichzeitig nichts ist und dass sie alles ist. ‘Haiti – drei Monate nach dem Erdbeben’ weiterlesen

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Haiti – Hoffnung inmitten von Trauer und Zerstörung

Am 12. Januar bebte in Haiti die Erde. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,0 kamen mehr als 220.000 Menschen ums Leben, viele Todesopfer liegen bis heute unter den Trümmern ihrer eingestürzten Häuser. Derzeit leben rund 1.000.000 Menschen in provisorischen Zeltlagern unter katastrophalen sanitären und hygienischen Bedingungen. Die bevorstehende Regenzeit birgt die Gefahr einer Ausbreitung von Seuchen, die zu weiteren Todesopfer führen kann. ‘Haiti – Hoffnung inmitten von Trauer und Zerstörung’ weiterlesen

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So sieht der Tag eines Schulkindes aus…

Schon früh um 5.00 Uhr werden die Kinder geweckt. Nach dem gemeinsamen morgendlichen Gebet, dem Waschen und Zähneputzen erledigt jeder einen Teil seiner täglichen Pflichten., zum Beispiel das Bettenmachen oder Tischdecken. Zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr gibt es dann Frühstück. ‘So sieht der Tag eines Schulkindes aus…’ weiterlesen

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Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft

Die Ausbildung der Kinder in unseren neun Kinderdörfern läuft nach ähnlich gestalteten Programmen ab: Die kleinsten besuchen die Vorschule, bevor sie in die Grundschule und dann in die Mittelschule wechseln. Nach Beendigung dieser – nach dem 9. Schuljahr – folgt für die meisten unserer Jugendlichen ein sogenanntes “Familienjahr”. Nach diesem sozialen Dienstjahr beginnen die einen ihre Berufsausbildung, andere besuchen die Oberschule bis zum Abitur. Im Anschluß daran starten diese jungen Erwachsenen dann ihre Ausbildung oder ein Studium. In der Regel leisten unsere Studenten nach dessen Abschluß noch ein bis zwei weitere soziale Dienstjahre. ‘Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft’ weiterlesen

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Ein Hannoveraner engagiert sich für Guatemala und Bolivien

Der 32-jährige Hannoveraner Jan-Rautter Schuler ist begeistert als Freiwilliger tätig. Er arbeitete mit geistig behinderten Kindern im Waisenhaus von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ in Guatemala. ‘Ein Hannoveraner engagiert sich für Guatemala und Bolivien’ weiterlesen

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Nou la (Wir sind noch da)

Aktueller Bericht aus St. Helene in Kenscoff

Die typisch haitianische Antwort auf die Frage nach dem Befinden zeigt die Haltung der Kinder und Angestellten des St. Helene Waisenhauses: „Nou la – Wir sind noch da!“ ‘Nou la (Wir sind noch da)’ weiterlesen

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Ein Ausflug zum Geburtstag

Einmal im Monat beschenkt die Abteilung der Padrinos (Paten) bei NPH Guatemala  die Geburtstagskinder des jeweiligen Monats mit einem Ausflugstag, Süßigkeiten und einem besonderen Essen (NPH = Nuestros Pequenos Hermanos).

Coole Jungs beim Geburtstagsausflug

Coole Jungs beim Geburtstagsausflug

Seinen Geburtstag in einem Heim unter 350 anderen Kindern und im Rahmen eines sehr vollen Schulstunden- und Arbeitsplanes zu feiern, kann häufig etwas bedrückend sein. Manchmal fehlt es an Zeit oder den richtigen Menschen, um den Geburtstagskindern an ihrem besonderen Tag auch besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Aber dank der weltweiten Unterstützung der Paten unserer Kinder kann die Padrinos-Abteilung von NPH Guatemala einmal im Monat eine Geburtstagsfeier für all unsere Kinder veranstalten. Unsere Kinder hier in Guatemala fiebern dem Geburtstagsausflug schon Wochen im Voraus entgegen und fragen die Angestellten und Freiwilligen ununterbrochen nach dem genauen Datum ihrer Geburtstagsfeier. Die Kinder bekommen die Gelegenheit, ein weiteres Jahr mit der Erfahrung der dringend benötigten persönlichen Aufmerksamkeit zu feiern.

Der Geburtstagsausflug für Februar hat gerade vor ein paar Wochen stattgefunden und war ein Tag voller Spaß, Geburtsags-Vergnügen, Einkäufen und einem Abendessen in der nahegelegenen Stadt Chimaltenango. Die Gruppe dieses Monats umfasste circa 20 Kinder – angefangen bei unseren jüngsten Kindern aus dem Montessori-Kindergarten bis hin zu unseren Oberschülern, die in unseren Bachillerato(Hochschule)-Gebäuden leben.

Vorbereiten der Süssigkeiten für die Geburtstagskinder

Vorbereiten der Süssigkeiten für die Geburtstagskinder

Die Geburtstagsfeier nimmt die Kinder fast den ganzen Tag in Anspruch. Am frühen Nachmittag stellt sich nach dem Schulunterricht jeder, der in diesem Monat Geburtstag hat, beim Padrinos-Büro an, um seine Tüte voller Geburtstags-Naschereien zu bekommen. Das sind Bonbons, Kekse, Chips, Saft, Popcorn und vieles andere mehr.

Ein stolzer Einkäufer

Ein stolzer Einkäufer

Außerdem erhält jedes Kind einen kleinen Geldbetrag (der parallel zum Alter zunimmt), über den es frei verfügen kann. Die NPH-Familie in Guatemala versucht, den Kindern durch diese Zuteilung von eigenem Geld beizubringen, wie man Geld ausgibt, es spart oder wie man einkaufen geht. Dieser Ansatz wird durch die weltweite Unterstützung unserer Padrinos (Paten) ermöglicht.

Nach Erhalt der Süßigkeiten machen sich die Kinder zusammen mit ihren Tíos (Betreuern) nach Chimaltenango, auch Chimal genannt, auf. Für unsere Kinder von NPH Guatemala, besonders die jüngeren unter ihnen, ist ein Stadtbesuch ein seltener Luxus, da Chimal eine 20-minütige Busfahrt weit entfernt liegt. Es kommt nicht häufig vor, dass sie das NPH-Heim und das darum herum liegende Dorf verlassen.

Sie verbringen den Nachmittag mit dem Besuch der zahlreichen Geschäfte in Chimals Straßen und überlegen, wie sie ihr Geburtstagsgeld ausgeben sollen. Am liebsten werden Ausgaben für Naschereien, Bonbons, Haarpflegemittel und –spangen, neue Shirts, Jeans, Schuhe, Spielzeug und an Spielautomaten gemacht.

Ein kurzer Besuch bei den Spielautomaten

Ein kurzer Besuch bei den Spielautomaten

Am Abend trifft sich die ganze Gruppe mit der Padrinos-Abteilung bei den Imbissen und Restaurants des Pradera, dem beliebten Einkaufszentrum von Chimal. Die Geburtstagsfeier dieses Monats schloss ein McDonalds-Essen, einen besonderen Geburtstagskuchen eines ortsansässigen Geschäfts und Eis für alle mit ein. Nach dem Abendessen, wenn es dunkel wird, gehen alle mit vollen Bäuchen, Neuerworbenem und den Eindrücken eines aufregenden Tages wieder nach Hause.

Die gesamte Geburtstagsgruppe beim Essen

Die gesamte Geburtstagsgruppe beim Essen

Die kleinsten Geburtstagskinder

Die kleinsten Geburtstagskinder

Vielen Dank an unsere Padrinos-Abteilung und ganz besonders an unser weltweites Netzwerk aus Paten, das es uns ermöglicht, diesen besonderen Tag für jedes Kind von NPH Guatemala zu verwirklichen!

Spenden an:
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00

oder

www.MyGoodShop.org

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