In der dominikanischen Kultur sowie in unserem Kinderdorf sind Musik und Tanz essentielle Bestandteile. Durchstreift man das Kinderdorf, kann man Kinder jeden Alters auf den Terrassen sehen, wie sie neue Tanzschritte ausprobieren und zu den aktuellsten Bachata-Rhythmen singen. ‘Folklore in der Dominikanischen Republik’ weiterlesen
Archiv für das 'Dominikanische Republik'-tag
In der Dominikanischen Republik wird ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten bereitgehalten. Die Kinder können wählen zwischen zum Beispiel Baseball, Fußball, Basketball, Volleyball, Chor, Folklore, moderner Tanz, Messedienst, Filmabende, religiöse Aktivitäten, Strandausflüge, Workshops, Kunst- und Handwerks-Projekte, „paseos“ (dt.: Spaziergänge, Ausflüge) oder andere Aktivitäten außerhalb des Kinderdorfs. ‘Freizeitangebote für unsere Kinder in der Dominikanischen Republik’ weiterlesen
Umweltschutz nehmen wir im Kinderdorf in der Dominikanischen Republik sehr ernst. Die Kinder erhalten Unterricht über Natur und Umwelt sowie über Energieversorgung. Wir fordern alle Kinder auf verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen. ‘Umweltschutz im Kinderdorf in der Dominikanischen Republik’ weiterlesen
Dominikanische Republik Strahlender Höhepunkt für unsere Kinder in 2009 war die Einweihung der neuen Kapelle durch Bischof Francisco Ozoria und Padre Philip Cleary. Gemeinsam mit allen unseren Kindern, Mitarbeitern und vielen Gästen feierten wir eine große Messe.
Anfang des Jahres wurde auch unser zweites Schulgebäude für die 4. bis 8. Klasse fertiggestellt.
Dringend benötigte Produkte in unserem Kinderdorf in der Dominikanischen Republik können Sie über unseren Online-Spenden-Shop direkt, transparent und sicher spenden.
Spenden an:
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
oder
Deutscher Arzt berichtet über das schwere Nachbeben
Vorgestern früh erschütterte ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1 Haiti und versetzte die Menschen erneut in Angst und Schrecken. Peter Tinnemann, ein deutscher Arzt, der für das Kinderhilfswerk „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ in Haiti hilft, berichtete: „Ich brauchte ein paar Sekunden, um zu verstehen, was gerade geschieht. Als ich den Flur betrat begann ich zu rufen raus hier, raus hier. Wir rannten die Treppe hinunter ins Freie.“ Das Kinderkrankenhaus „St. Damien“ in Tabarre, in dem Tinnemann zusammen mit den Ärzten, Schwestern, Freiwilligen und rund 250 Patienten untergebracht ist, wurde in fünf Minuten geräumt. Die Versorgung der Menschen im Umfeld des Krankenhauses ist seit Tagen durch Hilfslieferungen aus der Dominkanischen Republik sichergestellt.
Bereits eineinhalb Tage nach dem Erdbeben hatte „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ über das Kinderdorf in der Dominikanischen Republik einen Bus mit Hilfsgütern auf den Weg nach Haiti gebracht. Bislang folgten sieben weitere Lastwagen und Busse mit lebenswichtigen Gütern wie Verbandsmaterialien, Lebensmitteln und sauberem Wasser. Doch noch immer ist die Lage dramatisch, wie Gena Hegarty, die Leiterin der Behindertenprogramme bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ berichtet: „Auch eine Woche nach dem Erdbeben sind Verwundete noch nicht behandelt worden. Es gibt so viele tote, verletzte und verschwundene Menschen. Viele von ihnen haben Gliedmaßen verloren und sind trotzdem so tapfer. Ein Mädchen hat ein Bein verloren, als sie versuchte ihre jüngeren Geschwister zu retten.“ Aktuell werden in „St. Damien“ rund 250 Opfer des Erdbebens behandelt, die Ärzte arbeiten rund um die Uhr.
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ entwickeln bereits Pläne für die nahe Zukunft. Das Kinderhilfswerk hat vor wenigen Tagen mehr als 30 behinderte Kinder in seinem Physiotherapie- und Rehabilitationszentrum aufgenommen. Im Kinderdorf in Kenscoff entsteht momentan ein Zeltlager, in dem Kinder, deren Eltern nicht auffindbar sind, untergebracht werden sollen. Mitarbeiter der Organisation sind in den Straßen von Port-au-Prince unterwegs, um herumirrende Kinder zu finden und sie in die Obhut des Kinderhilfswerks zu nehmen. „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ arbeitet vor Ort eng mit den United Nations (UN), der World Health Organisation (WHO) und Ärzte ohne Grenzen zusammen.
Inzwischen ist der kanadische Starregisseur Paul Haggis in „St. Damien“ eingetroffen. Haggis unterstützt „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ seit letztem Jahr. Er wird in die Slums von Port-au-Prince gehen um zu sehen, wie er den Menschen vor Ort helfen kann. Haggis will auch erkunden, wie schlimm die Straßenschulen in den Slums vom Erdbeben betroffen sind.
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ bittet die Bevölkerung weiter um Hilfe. Spenden sind möglich:
Konto Nr. 12 000
Sozialbank Karlsruhe
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti
oder direkt im Online-Spenden-Shop der Organisation
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Vereine LandsAid und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ vereinbaren Zusammenarbeit
Immer mehr Erdbebenopfer finden sich im Kinderkrankenhaus des Hilfswerks „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ in Tabarre ein. Das berichtete heute der Berliner Charité Arzt Peter Tinnemann, der sich seit gestern im Auftrag der Karlsruher Organisation in Haiti mitarbeitet. „Die Menschen versuchen verzweifelt medizinische Hilfe zu erhalten. In unserem Krankenhaus „St. Damien“ befinden sich derzeit zwischen 550 und 700 Patienten und das in einem Gebäude, das für 200 Kranke gebaut wurde. Rund 200 verletzte Kinder werden von den Ärzten behandelt, ein Drittel davon ist unter 12 Jahren.“ Inzwischen sind über das Kinderdorf der Organisation in der Dominikanischen Republik zwei Lastwagen ins Krankenhaus geliefert worden. Die Kosten hierfür übernahm der italienische Startenor Andrea Bocelli. Aufgrund der dramatischen Situation in Haiti haben die beiden humanitären Organisationen LandsAid e.V. aus Kaufering und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ eine Kooperation vereinbart. LandsAid wird „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ durch die Entsendung von Fachkräften, medizinischem Personal und Hilfsgütern unterstützen.
Laut Peter Tinnemann, der am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité arbeitet, sind einige Patienten im Erdgeschoss des Krankenhauses „St. Damien“ untergebracht. Die übrigen Etagen sind geräumt, da immer noch kleinere Nachbeben für Angst und Schrecken sorgen. Die Mehrzahl der Patienten wird im Freien, unter Planen behandelt. Im Krankenhaus steht nur ein Operationssaal zur Verfügung, so dass noch zahlreiche Menschen auf notwendig gewordene Amputationen warten müssen. Die Ärzte arbeiten fast rund um die Uhr und sind laut Tinnemann über die Unterstützung, die so bald als möglich über LandsAid erfolgen wird, sehr froh.
LandsAid e.V. verfolgt das Ziel, Menschen, die durch Natur- oder Umweltkatastrophen, durch bewaffnete Konflikte oder Unterdrückung in Not geraten sind, schnell und professionell vor allem im medizinischen Bereich zu helfen. „Da „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ schon seit mehr als zwanzig Jahren mit zahlreichen Einrichtungen in Haiti tätig sind, ist diese Organisation für uns ein hervorragender Partner“, sagt Hans Musswessels, Vorstand vom LandsAid e.V.
Am Montag wird ein Vertreter von LandsAid ins Kinderkrankenhaus nach Haiti reisen, um sich vor Ort ein Bild über die Situation und vor allem den notwendigen Bedarf zu machen. Danach kann die Hilfe beginnen.
Trotz all der erschütternden Meldungen aus Haiti gibt es immer wieder auch Zeichen der Hoffnung. Im Kinderkrankenhaus „St. Damien“ sind, so Tinnemann, zwei Kinder geboren worden: ein Junge und ein Mädchen.
LandsAid e.V. und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ bitten die Bevölkerung um Hilfe.
Spenden werden erbeten auf die Konten:
LandsAid e.V.
Konto: 100 22
BLZ 700 932 00
VR Bank Landsberg / Lech
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti
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