Bildung « MyGoodShop Blog – UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.

Archiv für das 'Bildung'-tag

Haiti – Eine warme Mahlzeit als Chance

Auch wenn die Situation in Haiti aktuell nicht mehr im Fokus der Medien steht, ist es traurige Realität, dass das Leben dort auch Monate nach dem Erdbeben alles andere als „normal“ abläuft. Besonders die Kinder leiden unter den Lebensbedingungen, wie sie in der Hauptstadt Port-au-Prince momentan vorherrschen. ‘Haiti – Eine warme Mahlzeit als Chance’ weiterlesen

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So sieht der Tag eines Schulkindes aus…

Schon früh um 5.00 Uhr werden die Kinder geweckt. Nach dem gemeinsamen morgendlichen Gebet, dem Waschen und Zähneputzen erledigt jeder einen Teil seiner täglichen Pflichten., zum Beispiel das Bettenmachen oder Tischdecken. Zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr gibt es dann Frühstück. ‘So sieht der Tag eines Schulkindes aus…’ weiterlesen

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Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft

Die Ausbildung der Kinder in unseren neun Kinderdörfern läuft nach ähnlich gestalteten Programmen ab: Die kleinsten besuchen die Vorschule, bevor sie in die Grundschule und dann in die Mittelschule wechseln. Nach Beendigung dieser – nach dem 9. Schuljahr – folgt für die meisten unserer Jugendlichen ein sogenanntes “Familienjahr”. Nach diesem sozialen Dienstjahr beginnen die einen ihre Berufsausbildung, andere besuchen die Oberschule bis zum Abitur. Im Anschluß daran starten diese jungen Erwachsenen dann ihre Ausbildung oder ein Studium. In der Regel leisten unsere Studenten nach dessen Abschluß noch ein bis zwei weitere soziale Dienstjahre. ‘Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft’ weiterlesen

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Gute Ausbildung schafft Zukunftsperspektiven

Die Ausbildung unserer Kinder beginnt bereits sehr früh. Während der High School, werden die Jugendlichen in einem handwerklichen Beruf wie Schneiderei, dem Schreiner- oder Schweißerhandwerk ausgebildet. Raquel ist eine Studentin, die als junges Mädchen in unserem Kinderdorf aufgewachsen ist und in unserer Schule Kosmetik-, Näh- und EDV-Kurse besuchtet. Sie muss wie alle anderen Jugendlichen in unserem Heim in Nicaragua zwei Jahre Sozialdienst hier ableisten. Im zweiten Jahr entscheidet dann der Direktor je nach ihren Fähigkeiten wo die Studenten eingesetzt werden. ‘Gute Ausbildung schafft Zukunftsperspektiven’ weiterlesen

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So leben die älteren Kinder in unseren Kinderdörfern

Wir nehmen „Kinder“ bis zum Alter von 16 Jahren auf. Viele von ihnen haben nie die Schule besucht. Bis sie lesen und schreiben können, einen Schulabschluß und eine Berufsausbildung haben, sind die meisten über 20 Jahre alt.

Dann (oder auch schon zwischendurch) leisten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen je nach Bildungsziel bis zu drei soziale Jahre im Kinderheim. Sie helfen bei der Erziehung der Kleinen und geben vieles von dem weiter, was sie selbst im Heim gelernt haben. Zudem verringert die Mitarbeit der Älteren deutlich die Personalkosten.

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Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00

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Unsere Hilfe in Slums, bei Beerdingungen und medizinischer Versorgung

Übersicht der Standorte unserer Einrichtungen in Haiti

Übersicht der Standorte unserer Einrichtungen in Haiti

St. Lukas Nachbarschafts-Programm

Das St. Lukas Nachbarschaftsprogramm verfolgt vier Schwerpunkte: Bildung für Kinder aus den Slums, würdige Beerdigung für Verstorbene, medizinische Betreuung und die Versorgung der Slums mit Nahrungsmitteln und sauberem Wasser.

Straßenschulen

In den Slums der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince haben Pater Richard Frechette und ehemalige Heimkinder 18 Straßenschulen errichtet. Hier erhalten die Kinder Unterricht, bekommen eine warme Mahlzeit und werden medizinisch versorgt. Insgesamt profitieren mehr als 5.300 haitianische Kinder und Jugendliche von diesem Programm.

Würdige Beerdigung

Täglich fordert die Armut in Haiti viele Menschenleben. Viele werden in Massengräbern verscharrt oder einfach auf der Straße liegen gelassen. Wöchentlich holt Pater Frechette 150 bis 200 Leichen aus der Leichenhalle ab und beerdigt die Toten würdevoll.

St. Lukas Gesundheitszentren

Um den ärmsten der Armen direkte medizinische Versorgung zu gewähren, werden über das St. Lukas Nachbarschaftsprogramm zwei Gesundheitszentren in den Slums von Port-au-Prince betrieben. Außerdem führt das St. Luke Gesundheits-Team regelmäßige Sprechstunden und Notfallbehandlungen an verschiedenen Orten in den Slums durch.

Neu wurde in diesem Jahr ein Zentrum für die medizinische Versorgung von werdenden Müttern eingerichtet.

Versorgung der Slums

Täglich werden knapp 80.000 Liter Wasser durch Tanklastwagen angeliefert. Somit erhalten mehr als 2.500 Familien Zugang zu sauberem Wasser.

Folgen des Erdbebens

Alle Programme der Nachbarschaftshilfe werden so bald wie möglich wieder aufgenommen und auch wieder aufgebaut werden. Das Ausmaß der Zerstörungen ist hier noch nicht abzusehen.

Die Mitarbeiter des St. Lukas Nachbarschaftsprogramms leisten auch direkte Nothilfe nach dem Erdbeben, darunter Bergung von Verschütteten, Beerdigung von Toten, Ausgabe von Trinkwasser und Essen. Außerdem helfen sie beim Betrieb des Krankenhauses maßgeblich mit.

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