Ausbildung « MyGoodShop Blog – UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.

Archiv für das 'Ausbildung'-tag

So sieht der Tag eines Schulkindes aus…

Schon früh um 5.00 Uhr werden die Kinder geweckt. Nach dem gemeinsamen morgendlichen Gebet, dem Waschen und Zähneputzen erledigt jeder einen Teil seiner täglichen Pflichten., zum Beispiel das Bettenmachen oder Tischdecken. Zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr gibt es dann Frühstück. ‘So sieht der Tag eines Schulkindes aus…’ weiterlesen

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Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft

Die Ausbildung der Kinder in unseren neun Kinderdörfern läuft nach ähnlich gestalteten Programmen ab: Die kleinsten besuchen die Vorschule, bevor sie in die Grundschule und dann in die Mittelschule wechseln. Nach Beendigung dieser – nach dem 9. Schuljahr – folgt für die meisten unserer Jugendlichen ein sogenanntes “Familienjahr”. Nach diesem sozialen Dienstjahr beginnen die einen ihre Berufsausbildung, andere besuchen die Oberschule bis zum Abitur. Im Anschluß daran starten diese jungen Erwachsenen dann ihre Ausbildung oder ein Studium. In der Regel leisten unsere Studenten nach dessen Abschluß noch ein bis zwei weitere soziale Dienstjahre. ‘Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft’ weiterlesen

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Gute Ausbildung schafft Zukunftsperspektiven

Die Ausbildung unserer Kinder beginnt bereits sehr früh. Während der High School, werden die Jugendlichen in einem handwerklichen Beruf wie Schneiderei, dem Schreiner- oder Schweißerhandwerk ausgebildet. Raquel ist eine Studentin, die als junges Mädchen in unserem Kinderdorf aufgewachsen ist und in unserer Schule Kosmetik-, Näh- und EDV-Kurse besuchtet. Sie muss wie alle anderen Jugendlichen in unserem Heim in Nicaragua zwei Jahre Sozialdienst hier ableisten. Im zweiten Jahr entscheidet dann der Direktor je nach ihren Fähigkeiten wo die Studenten eingesetzt werden. ‘Gute Ausbildung schafft Zukunftsperspektiven’ weiterlesen

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Obst- und Gemüseanbau im Kinderdorf

Hilfe zur Selbsthilfe

Hier im Kinderdorf in Honduras auf der Rancho Santa Fé betreiben wir einen großen landwirtschaftlichen Bereich. Da gibt es zum einen die “Granja”, in der Hühner, Kühe und Schweine gehalten werden und zum anderen die “Hortaliza”. Hier bauen wir verschiedene Obst- und Gemüsesorten an.

Die "Hortaliza"- Anbau verschiedene Obst- und Gemüsesorten

Die "Hortaliza"- Anbau verschiedener Obst- und Gemüsesorten

Wir haben dabei klare Ziele: unsere Kinder und Jugendlichen sollen mithelfen und sogar eigenverantwortlich arbeiten, Erfahrungen sammeln und über Landwirtschaft lernen. Außerdem können wir durch die Erträge fast den gesamten Eigenbedarf unseres Kinderdorfes sichern!

Im letzten Sommer haben wir ein System etabliert, auf das wir sehr stolz sind. Insgesamt 8 “Año Familiares” (Jugendliche und junge Erwachsene aus unserem Heim die 1 oder 2 Jahre durch ihre Arbeit mithelfen) haben jeweils eine eigene “Parcela”, also einen Abschnitt des Geländes, zur Bewirtschaftung bekommen. In Absprache mit Oscar Cruz, dem Koordinator der Hortaliza, kultivieren sie hier u.a. Paprika, Tomaten, Möhren, Gurken und Zwiebeln.

Einer dieser Jungs ist Alfredo. Nach seinem Schulabschluss mit Schwerpunkt Elektronik hat er schon sein 1. Hilfsjahr als Helfer in unserer Zahnarztpraxis abgeleistet. Sein Ziel ist ein Universitätsstudium hier in Honduras.

Stolz präsentiert uns Alfredo seine Arbeit.

Stolz präsentiert uns Alfredo seine Arbeit.

Stolz präsentiert er uns sein Feld und erklärt uns, wie er arbeitet und was besonders berücksichtigt werden muss. Alle schweren Arbeiten, wie z.B. das Anlegen der “Camas” (Erdhügel) werden im Team erledigt. Für die alltägliche Pflege des Feldes und der Pflanzen ist Alfredo selbst verantwortlich. Insgesamt kümmert er sich um 21 Erdhügel mit jeweils 85 Metern Länge. “Zuerst pflügen wir das ganze Areal mit einem Traktor, dann messen wir die ‘Camas’ auf einen Meter breite aus und bringen sie anschließend mit Schaufeln und Hacken in ihre Form” erzählt Alfredo. Einige dieser Hügel sind mit schwarzer Plastikfolie bedeckt. “Die Folie schützt meine Pflanzen sehr effektiv vor Krankheiten und verhindert zudem das Wachstum von Unkraut.” Auf diese Weise wird das Risiko eine Ernteausfalls stark minimiert. Seit November 2009 arbeitet Alfredo auf seinem Feld und hat in den letzten Monaten viel gelernt und erfolgreiche Erträge gehabt. Nun gibt er sein Wissen auch an die Jüngeren weiter: “Jeden Freitag gebe ich Kurse für meine Brüder und Schwestern aus der 1. bis zur 6. Klasse.”

Bitte unterstützten Sie uns bei der Beschaffung aller notwendigen Materialien  zum weiteren Ausbau unserer Landwirtschaft in den Kinderdörfern. Hier finden Sie einen Überblick über die aktuell benötigten Dinge, wie z.B. Hacken, Schaufeln, Saatgut, Schweine, Küken etc..

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So leben die Kinder in unseren Kinderdörfern

Die Kinder wohnen in Altersgruppen zusammen. Ihre Betreuung liegt größtenteils in den Händen Einheimischer, die von den Kindern „tía“ oder „tío“ (Tante, Onkel) genannt werden. Vormittags besuchen sie die projekteigenen Kindergärten und Schulen, am Nachmittag wird gelernt, mitgeholfen und natürlich gespielt.

Die Bedeutung des einzelnen zeigt sich auch im sozialen Jahr, das die Jugendlichen nach Abschluss der Sekundarschule absolvieren. Bevor sie in ihr eigenes Leben hinausgehen, oder eine weitere Ausbildung machen, arbeiten sie je nach Bedarf und Fähigkeiten ein Jahr lang in der Kinderbetreuung, den Werkstätten, der Küche oder der Klinik und geben so einen Teil ihrer empfangenen Unterstützung wieder zurück.

Wie lange die Kinder oder Jugendlichen in unseren Projekten leben, hängt ganz von ihnen ab. Normalerweise verlassen sie ihr Zuhause erst, wenn sie die Schule abgeschlossen und einen Beruf erlernt haben und als junge Menschen bereit für die Selbständigkeit sind. Tausende ehemalige “Pequeños” stehen heute fest im Leben und sind in allen sozialen Schichten und Berufen zu finden – sie sind u.a. in der Landwirtschaft, im Schuldienst, in Schneidereien, Bäckereien, Autowerkstätten oder der Krankenpflege tätig. Manche haben sogar ein Medizin-, Jura- oder ein technisches Studium absolviert.

Die Erziehung unserer Kinder stützt sich auf fünf Pfeiler:

Geborgenheit:
Die Kinder finden ein bleibendes, sicheres Zuhause.

Bedingungslose Liebe:
Durch bedingungslose Annahme und Liebe lernen die Kinder wieder zu vertrauen.

Teilen:
Anteilnahme am Leben anderer ist die Basis jeder Gemeinschaft.

Mitarbeit:
Jeder leistet dem Alter entsprechend seinen Beitrag.

Verantwortung:
Von klein auf lernen die Kinder, verantwortlich zu handeln.

Spenden an:
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00

oder

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So leben die älteren Kinder in unseren Kinderdörfern

Wir nehmen „Kinder“ bis zum Alter von 16 Jahren auf. Viele von ihnen haben nie die Schule besucht. Bis sie lesen und schreiben können, einen Schulabschluß und eine Berufsausbildung haben, sind die meisten über 20 Jahre alt.

Dann (oder auch schon zwischendurch) leisten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen je nach Bildungsziel bis zu drei soziale Jahre im Kinderheim. Sie helfen bei der Erziehung der Kleinen und geben vieles von dem weiter, was sie selbst im Heim gelernt haben. Zudem verringert die Mitarbeit der Älteren deutlich die Personalkosten.

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Alle unsere Einrichtungen und Projekte auf einen Blick

1954 gründete Padre William B. Wasson das erste Kinderdorf in Mexiko. Dieses war Vorbild für ein zweites Kinderdorf, das 1986 in Honduras seinen Anfang fand. Heute betreuen wir rund 3.500 Kinder in Lateinamerika. Rund 15.900 alleingelassene Kinder haben bei UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Liebe, Geborgenheit und ein neues Zuhause gefunden. Viele Tausend ehemalige Schützlinge stehen bereits als Erwachsene fest im Leben und haben eigene Familien.

Mexiko

seit 1954, 930 Kinder (820 intern, 110 extern)

Casa San Salvador, Miacatlan:
Wohnhäuser, Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Krankenstation, Landwirtschaft

Casa Buen Senor, Cuernavaca:
Schüler- und Studentenheim, Büro, Fachoberschule

Casa San Luis, Monterrey:
Studentenheim

Nicaragua

seit 1994, 321 Kinder (280 intern, 41 extern)

Casa Santiago, Insel Ometepe:
Kinderheim mit Grund- und Mittelschule, Kirche, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Casa San Francisco DE ASÌS, San Jorge:
Babyhaus

Casa Guadalupe, Managua:
Studentenwohnheim

Casa Santa Clara, Managua:
Studentinnenwohnheim

Casa Padre Wasson, Jinotepe:
Neubau des Kinderheimes auf dem Festland

Honduras

seit 1986, 555 Kinder (530 intern, 25 extern) Rancho Santa Fé, La Venta: Kinderheim mit Kindergarten, Vor- Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten, Krankenstation und Landwirtschaft

Casa Eva, La Venta:
Wohnheim für alte Menschen

Casa Pasionista, La Venta:
Wohnheim des Passionistenordens für Aids-Kranke auf dem Gelände des Kinderdorfs.

Sagrada Familia, La Venta:
Chirurgie-Zentrum

Casa Santa Cata-Rina, Casa Monseñor Fiallos, Casa Cerro Grande, Casa Alta-Mira, Casa Alistar:
Schüler- und Studentenwohnheime in Tegucigalpa

Casa de los Ángeles, Tegucigalpa:
Heim für schwer behinderte Kinder

Haiti

seit 1988, 590 Kinder ( intern und extern)

St. Helene, Kenscoff:
Kinderheim mit Kindergarten, Grund- und Mittelschule und Krankenstation

Kay Christine, Kenscoff:
Behindertenheim

Kay Pere Wasson, Pétionville:
Einrichtung für Therapie, Ausbildung und Verwaltung, durch das Erdbeben im Januar 2010 zerstört

Kay Eliane, Pétionville:
Therapiezentrum für behinderte Kinder, durch das Erdbeben im Januar 2010 zerstört

St. Damien, Tabarre:
Kinderkrankenhaus

Kay St. Germaine; Tabarre:
Therapiezentrum für behinderte Kinder

Francisville; Tabarre:
Werkstätten- und Ausbildungszentrum, noch im Aufbau

St. Luke-Straßenschulen:
in den Elendsvierteln in und um Port-au-Prince

Guatemala

seit 1996, 500 Kinder (419 intern, 81 extern)

Casa San Andrés, Parramos:
Kinderheim mit Montessori-Vorschule, Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Castillo Magico; Parramos:
Behindertenhaus

CHIMALTENANGO:
Babyhaus, Büro

Dominikanische Republik

seit 2003, 219 Kinder (186 intern, 33 extern)

Casa Santa Ana, San Pedro de Macoris:
Kinderheim mit Vor-, Grund- und Mittelschule, Krankenstation und Landwirtschaft

Peru

seit 2004, 70 Kinder

Vorläufiges Kinderheim in gemieteten Räumen in Lunahuaná

Ciudadela Santa Rosa de Lima, San Vincente de Cañete:
Neubau des Kinderheims

Bolivien

seit 2005, 69 Kinder

Casa Padre Wasson, Portachuelo:
Kinderdorf

CASA SAN JACOBO:
Haus für Schüler und Studenten von NPH in Santa Cruz

El Salvador

seit 1999, 465 Kinder

Ciudadela Sagrada Familia, Texistepeque:
Kinderheim mit Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Alle Zahlen basieren auf dem Stand von Dezember 2009

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Eigene Kapelle für Kinderdorf

Dominikanische Republik Strahlender Höhepunkt für unsere Kinder in 2009 war die Einweihung der neuen Kapelle durch Bischof Francisco Ozoria und Padre Philip Cleary. Gemeinsam mit allen unseren Kindern, Mitarbeitern und vielen Gästen feierten wir eine große Messe.

Anfang des Jahres wurde auch unser zweites Schulgebäude für die 4. bis 8. Klasse fertiggestellt.

Dringend benötigte Produkte in unserem Kinderdorf in der Dominikanischen Republik können Sie über unseren Online-Spenden-Shop direkt, transparent und sicher spenden.

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Ausbildungsprogramme für Jugendliche

Guatemala 147 Jugendliche haben eine Zwischen- oder Abschlussprüfung in unseren Lehrwerkstätten als Schreiner, Schlosser, Bäcker, Schneider oder Friseur geschafft. Die von der guatemaltekischen Handwerkskammer anerkannten Abschlüsse sind hoch angesehen und bieten unseren Schützlingen überdurchschnittlich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Auch in unserer Backstube geht es voran! Mit dem neuen Ofen aus Deutschland macht es unseren Bäckerlehrlingen noch mehr Freude, Backwaren für unsere große Familie herzustellen.

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