Unsere Kinder im Kinderdorf in Peru sind viel beschäftigt. Von 7:00 bis 14:00 Uhr sind sie in der Schule, verbringen zwei Stunden am Tag mit Hausaufgaben und helfen anschließend bei einer Reihe von Aufgaben im Haushalt.
Teilweise helfen sie beim Waschen ihrer Kleidung oder beim Säubern ihre Zimmer. In Peru können Waschmaschinen nur schlecht eingesetzt werden, da die Strom- und Wasserversorgung unzuverlässig ist.
Trotz alledem nehmen die Kinder an einer breiten Auswahl von Freizeitaktivitäten teil. Sport ist sehr beliebt, ganz besonders Volleyball – was in Peru generell sehr beliebt ist – und Fußball. Es versteht sich von selbst, dass unsere Jungs sich in der letzten Zeit trotz der Tatsache, dass kein peruanisches Team mitgespielt hat, kaum von der Fußballweltmeisterschaft losreißen konnten. Alle sind sehr traurig darüber, dass sich Peru noch nie hat qualifizieren können.
Neben dem sportlichen Angebot gibt es für die Kinder eine breite Auswahl an kulturellen Aktivitäten. Während der Sommerferien haben wir Kurse in Holzarbeit, Macramé, Theater, Musik und Tanz abgehalten – und alle haben großen Anklang gefunden.
Viele der Kinder machen noch immer Armbänder, wie sie es im Macramé-Kurs gelernt haben und einige üben weiterhin auf einer Vielzahl unterschiedlicher Instrumente, unter anderen der Gitarre oder der Zampoña (dt.: Panflöte).
Die vielleicht beliebteste Beschäftigung ist der Tanz, bei dem Jungen wie Mädchen mitmachen und traditionelle Tänze einüben, die sie später für Besucher oder zu besonderen Anlässen aufführen. Regelmäßig werden klassische Kinderspiele wie Kartenspiele, „Trompitos“ – kleine Kreisel, die in ganz Lateinamerika beliebt sind – und „Yas“ – ein Spiel mit kleinen Plastikchips und einem Gummiball – gespielt.
Darüber hinaus macht es den Kindern großen Spaß, Party-Spiele zur Feier besonderer Anlässe zu organisieren. Besonders gern beziehen sie die Mitarbeiter in jedwede Art von peinlichem Wettbewerb mit ein, wie zum Beispiel Apfelschnappen, tanzen und schminken!
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