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Obst- und Gemüseanbau im Kinderdorf

Hilfe zur Selbsthilfe

Hier im Kinderdorf in Honduras auf der Rancho Santa Fé betreiben wir einen großen landwirtschaftlichen Bereich. Da gibt es zum einen die “Granja”, in der Hühner, Kühe und Schweine gehalten werden und zum anderen die “Hortaliza”. Hier bauen wir verschiedene Obst- und Gemüsesorten an.

Die "Hortaliza"- Anbau verschiedene Obst- und Gemüsesorten

Die "Hortaliza"- Anbau verschiedener Obst- und Gemüsesorten

Wir haben dabei klare Ziele: unsere Kinder und Jugendlichen sollen mithelfen und sogar eigenverantwortlich arbeiten, Erfahrungen sammeln und über Landwirtschaft lernen. Außerdem können wir durch die Erträge fast den gesamten Eigenbedarf unseres Kinderdorfes sichern!

Im letzten Sommer haben wir ein System etabliert, auf das wir sehr stolz sind. Insgesamt 8 “Año Familiares” (Jugendliche und junge Erwachsene aus unserem Heim die 1 oder 2 Jahre durch ihre Arbeit mithelfen) haben jeweils eine eigene “Parcela”, also einen Abschnitt des Geländes, zur Bewirtschaftung bekommen. In Absprache mit Oscar Cruz, dem Koordinator der Hortaliza, kultivieren sie hier u.a. Paprika, Tomaten, Möhren, Gurken und Zwiebeln.

Einer dieser Jungs ist Alfredo. Nach seinem Schulabschluss mit Schwerpunkt Elektronik hat er schon sein 1. Hilfsjahr als Helfer in unserer Zahnarztpraxis abgeleistet. Sein Ziel ist ein Universitätsstudium hier in Honduras.

Stolz präsentiert uns Alfredo seine Arbeit.

Stolz präsentiert uns Alfredo seine Arbeit.

Stolz präsentiert er uns sein Feld und erklärt uns, wie er arbeitet und was besonders berücksichtigt werden muss. Alle schweren Arbeiten, wie z.B. das Anlegen der “Camas” (Erdhügel) werden im Team erledigt. Für die alltägliche Pflege des Feldes und der Pflanzen ist Alfredo selbst verantwortlich. Insgesamt kümmert er sich um 21 Erdhügel mit jeweils 85 Metern Länge. “Zuerst pflügen wir das ganze Areal mit einem Traktor, dann messen wir die ‘Camas’ auf einen Meter breite aus und bringen sie anschließend mit Schaufeln und Hacken in ihre Form” erzählt Alfredo. Einige dieser Hügel sind mit schwarzer Plastikfolie bedeckt. “Die Folie schützt meine Pflanzen sehr effektiv vor Krankheiten und verhindert zudem das Wachstum von Unkraut.” Auf diese Weise wird das Risiko eine Ernteausfalls stark minimiert. Seit November 2009 arbeitet Alfredo auf seinem Feld und hat in den letzten Monaten viel gelernt und erfolgreiche Erträge gehabt. Nun gibt er sein Wissen auch an die Jüngeren weiter: “Jeden Freitag gebe ich Kurse für meine Brüder und Schwestern aus der 1. bis zur 6. Klasse.”

Bitte unterstützten Sie uns bei der Beschaffung aller notwendigen Materialien  zum weiteren Ausbau unserer Landwirtschaft in den Kinderdörfern. Hier finden Sie einen Überblick über die aktuell benötigten Dinge, wie z.B. Hacken, Schaufeln, Saatgut, Schweine, Küken etc..

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