Vor gut einem halben Jahr erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7.0 Haiti. Mehr als 220.000 Menschen kamen ums Leben, tausende wurden durch herabstürzende Trümmer zum Teil schwer verletzt. Auch ein halbes Jahr nach dem Erdbeben ist die Lage noch sehr angespannt. Rund 1,3 Mio. Menschen, darunter zahlreiche Kinder, leben in den nach dem Erdbeben entstandenen Zeltstädten. Essen und sauberes Wasser sind Mangelware, die sanitären Zustände sind katastrophal.
Weil beim Erdbeben auch Behörden wie das Katasteramt zerstört wurden, sind die Besitzverhältnisse unklar. Deshalb erfolgt die Beseitigung des Schutts nur zögerlich und der Wideraufbau ist massiv gehemmt.
Die haitianischen Behörden funktionieren nur unzureichend, so dass die Bevölkerung auch mittel- und langfristig auf die Hilfe der Staatengemeinschaft angewiesen sein wird.



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