Wie selbstverständlich kommt bei uns Wasser in Trinkqualität aus dem Wasserhahn und Strom aus der Steckdose. In Guatemala ist diese Situation alles andere als normal. Die Wasserqualität ist schlecht, der Strom fällt regelmäßig aus. Und wenn der Strom ausfällt gibt es auch kein Wasser, da die Wasserpumpen Strom benötigen. In unserem Kinderdorf wurde deshalb eine eigene Versorgung installiert.Besonders während der Regenzeit kommt es häufig zu Stromausfällen. Zusatzlich steigen die Preise für die kWh-Strom ständig. Derzeit liegen sie bei 1,0465 Quetzales, umgerechnet ca. 0,1 €. In Guatemala gibt es derzeit ähnlich wie in Deutschland nationale Debatten über die regelmäßig steigenden Preise. Unser Kinderdorf in Guatemala verbraucht ca. 20.300 kWh-Strom im Monat. Dies verursacht monatliche Kosten von ca. 2.123,37 €.
Zur Reduzierung der Stromkosten und zum Schutz der Umwelt wurde im Kindorf für die Warmwasseraufbereitung eine Solaranlage installiert. Sie produziert den notwendigen Strom um das Wasser aufzuheizen. Die regelmäßigen Stromkosten konnten durch diese einmalige Investition deutlich gesenkt werden.
Das Kinderdorf verfügt ebenfalls über einen eigenen Brunnen. Damit fließt im gesamten Kinderdorf Wasser mit Trinkwasserqualität aus den Wasserhähnen. In Guatemala ist das nicht normal. Gleichzeitig ist das Kinderdorf damit nicht auf eine kostenpflichtige Wasserversorgung von außerhalb angewiesen. Die Betriebskosten des Kinderdorfes können so stärker entlastet werden.
Leider wird die Wasserpumpe des Brunnens noch über das öffentliche Stromnetz betrieben. Fällt der Strom aus, funktioniert auch die Wasserversorgung im Kinderdorf nicht. Die Kinder und Mitarbeiter wünschen sich hier eine eigene Stromversorgung z.B. über Solarpanels.
Durch die Investitionen in eine eigene Wasserversorgung und die Aufbereitung des warmen Duschwassers über Solarzellen können wir unseren über 400 Kindern in Guatemala einen besseren Lebensstandard als außerhalb des Kinderdorfes bieten. Zusammen mit den landwirtschaftlichen Projekten des Kinderdorfes stellen wir die kontinuierliche Versorgung der Kinder sicher. Die Versorgung von außerhalb wäre durch die schwierigen Rahmenbedingungen in dieser Qualität nicht möglich. Gleichzeitig senken die Maßnahmen die laufenden Betriebskosten und schonen die Umwelt.
Bitte unterstützten Sie uns weiterhin über www.MyGoodShop.org, damit wir Projekte wie diese in Guatemala weiter ausbauen und in unseren anderen Kinderdörfern ebenfalls installieren können. Es gibt noch viel zu tun. Danke!



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