Das Sturmtief “Agatha” ist über Guatemala, El Salvador und Honduras hinweggezogen. Es hat dort schwere Verwüstungen angerichtet. Aus unseren Kinderheimen erreichten uns am Monatg, den 31. Mai die folgende Nachrichten.
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN in Guatemala:
In unserem Heim in Guatemala sind alle gesund und wohlbehalten. Unser gesamtes Kinderdorf wurde Freitag und Samstag von heftigen Regenfällen heimgesucht. Aber bereits am Sonntag kehrte wieder der Alltag ein, da Sturm und Regen aufhörten. In anderen Regionen Guatemalas kam es zu Erdrutschen und aufgerissenen Straßen, so dass diese geschlossen werden mussten. Heute findet in den meisten Teilen Guatemalas kein Schulunterricht statt; auch nicht in unserem Heim. Wir hatten jedoch sehr viel Glück, dass unsere Gebäude während des Sturms nicht beschädigt wurden und wir nicht einmal einen Stromausfall hatten.
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN in El Salvador:
Alle hier in unserem Heim sind gesund und wohlauf. Gott sei Dank haben wir weder Verletzte noch Schäden an unseren Gebäuden zu beklagen. Im ganzen Land findet kein Schulunterricht statt, bis die Regierung wieder ihr OK dafür gibt. Unsere Schule ist heute auch geschlossen. Morgen soll der Unterricht wieder normal stattfinden. Aufgrund der seit Donnerstag anhaltenden, schweren Regenfälle sind viele Gebiete in El Salvador überschwemmt. Heute setzte sich im ganzen Land aber wieder die Sonne durch. Es herrscht jedoch immer noch die Gefahr von Erdrutschen und weiteren Überschwemmungen; öffentliche Verkehrsmittel sind teilweise nicht in Betrieb. Gott sei Dank ist uns hier im Heim nichts passiert, wir sind alle trocken und gesund.
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN in Honduras:
Die Kinder in unserem Heim „Rancho Santa Fe“ in Honduras sind alle wohlauf. Leider müssen wir aber Schäden an unseren Einrichtungen beklagen. Aufgrund des Sturmes wurde eine unserer zwei Wasserpumpen zerstört. Auch wurden die Rohre zu unserem Wasserreservoir schwer beschädigt. Glücklicherweise kann uns die intakte Pumpe immer noch ausreichend mit frischem Wasser versorgen. Die Reparatur der anderen Pumpe wird aber viel Zeit in Anspruch nehmen und sehr teuer werden. Auch die Schule war heute geschlossen, da die Straße von Tegucigalpa zu unserem Heim beschädigt ist. Es war nicht möglich, dass unser Bus wie gewohnt das Schulpersonal zu uns ins Heim hätte bringen können.

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