Teil 3 unserer Video-Berichterstattung entführt Sie heute in unser Kinderdorf in Nicaragua. Nationaldirektor Marlon Velasquez ist besonders stolz darauf, dass die 417 Kinder und Jugendlichen eine gute Ausbildung erhalten. ‘Teil 3 – Nicaragua – Kinder lernen für ihre Zukunft’ weiterlesen
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Essenszeit! Jeden Tag nach dem Schulunterricht versammeln sich unsere Pequeños (Kinder) in einem Klassenzimmer, um ihr Mittagessen einzunehmen. Jungen und Mädchen essen getrennt voneinander. Wir beten, danken Gott für die Nahrung und dann wird gegessen. ‘Ein typisches Essen im Kinderdorf in Nicaragua’ weiterlesen
Die ganzheitliche Ausbildung unserer Kinder in den Kinderdörfern ist uns sehr wichtig. Mit sechs bis sieben Jahren beginnt für unsere Kinder der Besuch einer Grundschule. Fast alle unsere Kinderdörfer verfügen über eine eigene Grund- sowie über eine eigene Mittelschule. Diese werden auch von Kinder aus der unmittelbaren Nachbarschaft und aus umliegenden Gemeinden besucht, da die staatlichen Schulen alleine oftmals der großen Anzahl an Schülerinnen und Schülern nicht gerecht werden können. ‘Mit ganzheitlicher Ausbildung für das Leben lernen’ weiterlesen
In unserem Kinderdorf in Nicaragua gibt es verschiedene Projekte zum Umweltschutz. Den Kindern versuchen wir den respektvollen Umgang mit der Umwelt und der Natur zu vermitteln. Umweltschutz ist in Nicaragua keine Selbstverständlichkeit. ‘Umweltprojekte im Kinderdorf in Nicaragua’ weiterlesen
Mexiko – Fußballteams aus fünf Ländern in denen UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Kinderdörfer unterhält, trafen sich im November 2009 zur dritten internationalen “Pater Wasson” Fußballmeisterschaft. Rund 200 Mitglieder unserer Großfamilie reisten zur “Fußball-Lateinamerika-Meisterschaft” ins Kinderdorf nach Mexiko. ‘Internationale Fußballmeisterschaft der Kinderdörfer’ weiterlesen
Die Kindorf Fußballmeisterschaft von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN zu gewinnen ist eine aufregende Sache, vor allem nach langen und harten Trainingsmonaten. Bereits zweimal konnte die Frauenfußballmannschaft unseres Kinderdorfes in Nicaragua den Sieg mit nach Hause nehmen. Seit dem wurde fleißig trainiert, um das Ziel auch in 2009 wieder zu erreichen. ‘Erfolg im Fußball hilft auch fürs Leben’ weiterlesen
Die Ausbildung unserer Kinder beginnt bereits sehr früh. Während der High School, werden die Jugendlichen in einem handwerklichen Beruf wie Schneiderei, dem Schreiner- oder Schweißerhandwerk ausgebildet. Raquel ist eine Studentin, die als junges Mädchen in unserem Kinderdorf aufgewachsen ist und in unserer Schule Kosmetik-, Näh- und EDV-Kurse besuchtet. Sie muss wie alle anderen Jugendlichen in unserem Heim in Nicaragua zwei Jahre Sozialdienst hier ableisten. Im zweiten Jahr entscheidet dann der Direktor je nach ihren Fähigkeiten wo die Studenten eingesetzt werden. ‘Gute Ausbildung schafft Zukunftsperspektiven’ weiterlesen
Die jungen Frauen und Männer unserer Kinderdörfer in Nicaragua besuchen momentan den Landwirtschaftsunterricht. Zwei Gruppen mit jeweils 75 Personen lernen zweimal pro Woche alles Wissenswerte auf unseren Feldern.
Gemüse wie Gurken, Karotten und Tomaten werden gepflanzt und neben dem eigenen Verzehr, werden sie an die Armen und Alten in der Nähe unseres Heimes verteilt.
Jeder Jugendliche des Kinderdorfs muss 30 Stunden Sozialdienst in der Gemeinde vor Ort ableisten. Das bedeutet, dass sie ein Teil des angepflanzten Gemüses unter den Armen und den Senioren der Umgebung verteilen, sie auch besuchen und eine schöne Zeit mit ihnen verbringen.
Deshalb mussten wir auch Gurken, Karotten und Tomaten auf rund einen viertel Hektar Land unseres Heimes „Casa Santiago“ – das größte in Nicaragua – anpflanzen. So können die jungen Leute, neben dem Erlernen, auch diese schöne Aufgabe übernehmen.
Nicaragua – Der Vulkan Concepción auf der Insel Ometepe in Nicaragua ist seit Tagen wieder aktiv. Der Zivilschutz hat begonnen die gefährdeten Gebiete zu evakuieren. Das Kinderdorf gehört bisher nicht dazu.
Trotzdem haben am Sonntag unsere Mitarbeiter auf der Insel Ometepe beschlossen , die noch in unserem Kinderheim auf der Insel lebenden Kinder auf das Festland zu evakuieren. Sie sind in unserem neuen noch im Bau befindlichen Heim untergebracht.
Obwohl es noch keine offizielle Aufforderung gab, die Insel zu verlassen, nutzten wir die Osterferien in Nicaragua, um unsere Kinder in Sicherheit zu bringen. Zum Glück haben wir vor einigen Wochen eine Spende von Betten und Matratzen erhalten, so dass wir alle unsere 168 Kinder und Jugendlichen in unserem neuen Kinderheim auf dem Festland ohne größere Probleme unterbringen können.
Unseren älteren Jugendlichen leben bereits seit ca. einem Jahr in den bereits fertigen Gebäuden des neuen Kinderdorfs. Die kleinen Kinder wohnen schon immer auf dem Festland.
In den nächsten zwei Wochen werden wir die Situation beobachten und uns darauf vorbereiten, wie wir alle Kinder falls nötig auf dem Festland unterrichten können.
2005 musste das Kinderdorf bei einem Ausbruch schon einmal komplett evakuiert werden. Danach wurde beschlossen ein neues Kinderdorf in sicherer Entfernung zum Vulkan auf dem Festland zu bauen.
Die Kinder wohnen in Altersgruppen zusammen. Ihre Betreuung liegt größtenteils in den Händen Einheimischer, die von den Kindern „tía“ oder „tío“ (Tante, Onkel) genannt werden. Vormittags besuchen sie die projekteigenen Kindergärten und Schulen, am Nachmittag wird gelernt, mitgeholfen und natürlich gespielt.
Die Bedeutung des einzelnen zeigt sich auch im sozialen Jahr, das die Jugendlichen nach Abschluss der Sekundarschule absolvieren. Bevor sie in ihr eigenes Leben hinausgehen, oder eine weitere Ausbildung machen, arbeiten sie je nach Bedarf und Fähigkeiten ein Jahr lang in der Kinderbetreuung, den Werkstätten, der Küche oder der Klinik und geben so einen Teil ihrer empfangenen Unterstützung wieder zurück.
Wie lange die Kinder oder Jugendlichen in unseren Projekten leben, hängt ganz von ihnen ab. Normalerweise verlassen sie ihr Zuhause erst, wenn sie die Schule abgeschlossen und einen Beruf erlernt haben und als junge Menschen bereit für die Selbständigkeit sind. Tausende ehemalige “Pequeños” stehen heute fest im Leben und sind in allen sozialen Schichten und Berufen zu finden – sie sind u.a. in der Landwirtschaft, im Schuldienst, in Schneidereien, Bäckereien, Autowerkstätten oder der Krankenpflege tätig. Manche haben sogar ein Medizin-, Jura- oder ein technisches Studium absolviert.
Die Erziehung unserer Kinder stützt sich auf fünf Pfeiler:
Geborgenheit:
Die Kinder finden ein bleibendes, sicheres Zuhause.
Bedingungslose Liebe:
Durch bedingungslose Annahme und Liebe lernen die Kinder wieder zu vertrauen.
Teilen:
Anteilnahme am Leben anderer ist die Basis jeder Gemeinschaft.
Mitarbeit:
Jeder leistet dem Alter entsprechend seinen Beitrag.
Verantwortung:
Von klein auf lernen die Kinder, verantwortlich zu handeln.
Spenden an:
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
oder







