Den Kindern in unserem Kinderdorf in Mexiko in Matamaros geht es gut. Die letzte Nacht verbrachten alle in ihren Zimmern, während sehr schwerer Regen viel. Unsere Betreuer waren die Nacht über wach und kontrollierten, ob es eventuell Probleme gibt. ‘Hurrikan Alex – Kinder im Kinderdorf in Mexiko wohlauf’ weiterlesen
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Im landwirtschaftlichen Bereich in unserem Kinderdorf in Mexiko versuchen wir, so autark wie möglich zu arbeiten! Eine Möglichkeit bietet uns dabei die Fischzucht. Fische sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung unserer Kinder, da sie wertvolle Proteine, Vitamine und Fettsäuren liefern. ‘Ökologische Fischzucht in Mexiko’ weiterlesen
Mexiko – Fußballteams aus fünf Ländern in denen UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Kinderdörfer unterhält, trafen sich im November 2009 zur dritten internationalen “Pater Wasson” Fußballmeisterschaft. Rund 200 Mitglieder unserer Großfamilie reisten zur “Fußball-Lateinamerika-Meisterschaft” ins Kinderdorf nach Mexiko. ‘Internationale Fußballmeisterschaft der Kinderdörfer’ weiterlesen
Die Kinder in unseren Kinderdörfern fiebern bereits der Fußballweltmeisterschaft entgegen. Nicht nur dass sie selber gerne und oft Fußball spielen, auch die Nationalmannschaften von Mexiko und Honduras sind bei der Weltmeisterschaft in Südafrika vertreten. Für Honduras ist die Teilnahme ihrer Nationalmannschaft eine Sensation, da es erst die zweite Beteiligung an einer Weltmeisterschaft ist. ‘Die Fußballweltmeisterschaft findet in den Kinderdörfern statt’ weiterlesen
Mexiko Die Kindheit ist eine Zeit der Neugier und der lehrsamen Erlebnisse. Vor zwei Wochen konnten wir den jüngsten unserer Kinder einen ganz besonderen Tag bereiten. Dank einer großzügigen Spende aus Holland schließt sich unserer Farm jetzt ein Lehrbereich an. In Zusammenarbeit mit Biofauna, einem regional ansässigen Verein zur Umwelterziehung, ermöglichten wir unseren Kindern unter Einbeziehung unseres Farmtiernachwuchses einen Tag „im Streichelzoo“ (Granja Didáctica).
Der Tag war sowohl lehrreich als auch spannend. Die Vereinsmitarbeiter hielten die mitgebrachten Tiere zunächst versteckt während sie die Wichtigkeit des richtigen Umgangs mit Tieren erklärten. Unseren Kindern fiel die wichtige Aufgabe zu, die Tiere zu halten und ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Liebe zu vermitteln.
Als die unterschiedlichen Arten von Tieren gezeigt wurden, sah man überall lächelnde Gesichter und deutende Finger. Der Verein brachte unseren Kindern bei, wie man Meerschweinchen, Hasen, Küken, Entchen, Tauben und sogar Mäuse richtig hält und streichelt. Einige der Kinder hatten ein bisschen Angst davor, die Tiere zu halten und dachten, dass ein Tier sie verletzen könnte. Aber die Betreuer versicherten ihnen die Gefahrlosigkeit und schon bald knuddelten die Kinder Hasen und sahen fasziniert zu, wenn eine Taube auf ihrem Finger saß. Unsere Kinder hatten großen Spaß dabei, ihre Tiere mit denen ihrer Freunde zu vergleichen und zeigten den Betreuern und Vereinsmitgliedern stolz, dass in ihren Armen sogar ein Hase eingeschlafen war.
Sobald sich alle unserer Kinder mit den Tieren auf dem Arm wohlfühlten, ging es weiter in die Ställe der Farmtiere im Lehrbereich, um etwas über Ziegen und Schweine zu lernen. Normalerweise sehen unsere Kinder die Schweine erst, wenn sie bereits viel größer sind und die Ziegen, wenn sie als Statisten in der Weihnachtsaufführung der Schule mitwirken. Aber an diesem Tag sollten unsere Kinder sehen, wie sich diese Tiere benehmen, solange sie noch jung sind und wir waren alle überrascht, wie laut eines der Ferkel quiekte. Ob es Angst vor uns hatte? Die Betreuer mahnten die Kinder, sehr still und ruhig mit dem Ferkel umzugehen. Die Kinder beruhigten sich zuerst, danach das Ferkel. Als es ganz still geworden war nahm es eins der Vereinsmitglieder hoch und brachte es herüber, so dass alle Kinder es streicheln konnten. Manche der Kinder waren ein wenig verhalten dabei, etwas zu streicheln, was nur wenige Minuten zuvor so furchtbar gequiekt hatte. Aber ein zehnjähriges Mädchen ging geradewegs auf das Ferkel zu, lächelte und sagte: „Keine Sorge, ich tu dir nichts!“ Indem sie das Ferkel streichelte, zeigte sie uns, wie man Vertrauen aufbaut. Viele unserer Kinder hatten wohl keine gesunde, vertrauensvolle Beziehung zu den Menschen in ihrem Leben bevor sie in unser Heim kamen. Der Einsatz von Tieren war eine tolle Möglichkeit, ihnen indirekt nahe zu bringen, dass solch wichtige Beziehungen noch immer aufgebaut werden können.
Auch im weiteren Verlauf des Tages hatten die Kinder noch viel Spaß mit den Tieren. In den Ziegenställen wendeten sie ähnliche Vertrauens-Aufbau-Methoden an und zum Schluss fühlten sich die Ziegen sogar wohl dabei, ihnen aus der Hand zu fressen. Wir schlossen den Tag mit einer Malstunde ab. Manche unserer Kinder setzten vor dem Malen ihre Tiere zurück aber andere zogen es vor, mit einer Hand zu malen und mit der anderen ihr Tier zu halten. Als es an der Zeit war, die Tiere zurückzubringen, kümmerten sich unsere Kinder darum, dass die Tiere sicher in ihre Käfige gesetzt wurden und schließlich erhielten alle noch antibakterielles Desinfektionsmittel für die Hände.
Als unsere Kinder den Lehrbereich der Farm verließen und dabei mit Freunden und Betreuern glücklich Geschichten über ihre Erfahrungen austauschten, war ganz offensichtlich, dass sie diesen fröhlichen und lehrreichen Tag sehr genossen hatten!
Die Kinder wohnen in Altersgruppen zusammen. Ihre Betreuung liegt größtenteils in den Händen Einheimischer, die von den Kindern „tía“ oder „tío“ (Tante, Onkel) genannt werden. Vormittags besuchen sie die projekteigenen Kindergärten und Schulen, am Nachmittag wird gelernt, mitgeholfen und natürlich gespielt.
Die Bedeutung des einzelnen zeigt sich auch im sozialen Jahr, das die Jugendlichen nach Abschluss der Sekundarschule absolvieren. Bevor sie in ihr eigenes Leben hinausgehen, oder eine weitere Ausbildung machen, arbeiten sie je nach Bedarf und Fähigkeiten ein Jahr lang in der Kinderbetreuung, den Werkstätten, der Küche oder der Klinik und geben so einen Teil ihrer empfangenen Unterstützung wieder zurück.
Wie lange die Kinder oder Jugendlichen in unseren Projekten leben, hängt ganz von ihnen ab. Normalerweise verlassen sie ihr Zuhause erst, wenn sie die Schule abgeschlossen und einen Beruf erlernt haben und als junge Menschen bereit für die Selbständigkeit sind. Tausende ehemalige “Pequeños” stehen heute fest im Leben und sind in allen sozialen Schichten und Berufen zu finden – sie sind u.a. in der Landwirtschaft, im Schuldienst, in Schneidereien, Bäckereien, Autowerkstätten oder der Krankenpflege tätig. Manche haben sogar ein Medizin-, Jura- oder ein technisches Studium absolviert.
Die Erziehung unserer Kinder stützt sich auf fünf Pfeiler:
Geborgenheit:
Die Kinder finden ein bleibendes, sicheres Zuhause.
Bedingungslose Liebe:
Durch bedingungslose Annahme und Liebe lernen die Kinder wieder zu vertrauen.
Teilen:
Anteilnahme am Leben anderer ist die Basis jeder Gemeinschaft.
Mitarbeit:
Jeder leistet dem Alter entsprechend seinen Beitrag.
Verantwortung:
Von klein auf lernen die Kinder, verantwortlich zu handeln.
Spenden an:
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
oder
Wir nehmen „Kinder“ bis zum Alter von 16 Jahren auf. Viele von ihnen haben nie die Schule besucht. Bis sie lesen und schreiben können, einen Schulabschluß und eine Berufsausbildung haben, sind die meisten über 20 Jahre alt.
Dann (oder auch schon zwischendurch) leisten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen je nach Bildungsziel bis zu drei soziale Jahre im Kinderheim. Sie helfen bei der Erziehung der Kleinen und geben vieles von dem weiter, was sie selbst im Heim gelernt haben. Zudem verringert die Mitarbeit der Älteren deutlich die Personalkosten.
Spenden an:
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
oder
Unser Ziel ist es, Kindern in Notsituationen beizustehen und zu verhindern, daß sie auf der Straße landen. Viele Kinder mit den unterschiedlichsten Schicksalen brauchen Hilfe und finden in unseren Heimen ein neues Zuhause.
Es sind verwaiste und verlassene Kinder, die aus ärmsten Verhältnissen stammen. So bringt z.B. eine Nachbarin Kinder, die schon seit Wochen alleine sind, weil die Mutter schwerkrank, verstorben oder von zu Hause weggegangen ist; oder ein allein stehender Vater wendet sich in völliger Verzweifelung an uns, weil er sich nicht mehr imstande sieht, seine Kinder zu versorgen. Nicht selten ist es auch eine Großmutter, die ihre Enkel aufgezogen hat, aber nun zu alt und zu schwach für diese Aufgabe ist.
Im Allgemeinen werden alle Geschwister einer Familie, die 16 Jahre und jünger sind, gemeinsam aufgenommen. Das soll weitere schmerzliche Trennungen verhindern. Aus diesem Grund werden unsere Kinder auch nicht zur Adoption freigegeben. Viele Kinder, die zu uns kommen, haben bereits Furchtbares erlebt. Sie tragen schwer an den seelischen Wunden, die durch Gewalt, Vernachlässigung oder den Verlust der Eltern entstanden sind. Bei uns erhalten sie die Geborgenheit einer Familie und eine solide Ausbildung als Basis für eine glückliche Zukunft.
Spenden an:
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
oder
1954 gründete Padre William B. Wasson das erste Kinderdorf in Mexiko. Dieses war Vorbild für ein zweites Kinderdorf, das 1986 in Honduras seinen Anfang fand. Heute betreuen wir rund 3.500 Kinder in Lateinamerika. Rund 15.900 alleingelassene Kinder haben bei UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Liebe, Geborgenheit und ein neues Zuhause gefunden. Viele Tausend ehemalige Schützlinge stehen bereits als Erwachsene fest im Leben und haben eigene Familien.
Mexiko
seit 1954, 930 Kinder (820 intern, 110 extern)
Casa San Salvador, Miacatlan:
Wohnhäuser, Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Krankenstation, Landwirtschaft
Casa Buen Senor, Cuernavaca:
Schüler- und Studentenheim, Büro, Fachoberschule
Casa San Luis, Monterrey:
Studentenheim
Nicaragua
seit 1994, 321 Kinder (280 intern, 41 extern)
Casa Santiago, Insel Ometepe:
Kinderheim mit Grund- und Mittelschule, Kirche, Lehrwerkstätten und Krankenstation
Casa San Francisco DE ASÌS, San Jorge:
Babyhaus
Casa Guadalupe, Managua:
Studentenwohnheim
Casa Santa Clara, Managua:
Studentinnenwohnheim
Casa Padre Wasson, Jinotepe:
Neubau des Kinderheimes auf dem Festland
Honduras
seit 1986, 555 Kinder (530 intern, 25 extern) Rancho Santa Fé, La Venta: Kinderheim mit Kindergarten, Vor- Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten, Krankenstation und Landwirtschaft
Casa Eva, La Venta:
Wohnheim für alte Menschen
Casa Pasionista, La Venta:
Wohnheim des Passionistenordens für Aids-Kranke auf dem Gelände des Kinderdorfs.
Sagrada Familia, La Venta:
Chirurgie-Zentrum
Casa Santa Cata-Rina, Casa Monseñor Fiallos, Casa Cerro Grande, Casa Alta-Mira, Casa Alistar:
Schüler- und Studentenwohnheime in Tegucigalpa
Casa de los Ángeles, Tegucigalpa:
Heim für schwer behinderte Kinder
Haiti
seit 1988, 590 Kinder ( intern und extern)
St. Helene, Kenscoff:
Kinderheim mit Kindergarten, Grund- und Mittelschule und Krankenstation
Kay Christine, Kenscoff:
Behindertenheim
Kay Pere Wasson, Pétionville:
Einrichtung für Therapie, Ausbildung und Verwaltung, durch das Erdbeben im Januar 2010 zerstört
Kay Eliane, Pétionville:
Therapiezentrum für behinderte Kinder, durch das Erdbeben im Januar 2010 zerstört
St. Damien, Tabarre:
Kinderkrankenhaus
Kay St. Germaine; Tabarre:
Therapiezentrum für behinderte Kinder
Francisville; Tabarre:
Werkstätten- und Ausbildungszentrum, noch im Aufbau
St. Luke-Straßenschulen:
in den Elendsvierteln in und um Port-au-Prince
Guatemala
seit 1996, 500 Kinder (419 intern, 81 extern)
Casa San Andrés, Parramos:
Kinderheim mit Montessori-Vorschule, Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten und Krankenstation
Castillo Magico; Parramos:
Behindertenhaus
CHIMALTENANGO:
Babyhaus, Büro
Dominikanische Republik
seit 2003, 219 Kinder (186 intern, 33 extern)
Casa Santa Ana, San Pedro de Macoris:
Kinderheim mit Vor-, Grund- und Mittelschule, Krankenstation und Landwirtschaft
Peru
seit 2004, 70 Kinder
Vorläufiges Kinderheim in gemieteten Räumen in Lunahuaná
Ciudadela Santa Rosa de Lima, San Vincente de Cañete:
Neubau des Kinderheims
Bolivien
seit 2005, 69 Kinder
Casa Padre Wasson, Portachuelo:
Kinderdorf
CASA SAN JACOBO:
Haus für Schüler und Studenten von NPH in Santa Cruz
El Salvador
seit 1999, 465 Kinder
Ciudadela Sagrada Familia, Texistepeque:
Kinderheim mit Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten und Krankenstation
Alle Zahlen basieren auf dem Stand von Dezember 2009
Spenden an:
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
oder
Die Kinder in unseren anderen Kinderdörfern ausserhalb Haitis sind tief betroffen über die Situation der Menschen nach dem Erdbeben. Spontan beschlossen sie von dem wenigen was sie selbst haben, einen Teil für ihre Brüder und Schwestern in Haiti zu spenden. Kinder in Peru, Bolivien, Honduras, Mexiko und der Dominikanischen Republik engagierten sich.
Peru
Kinder gingen in die Stadt und sammelten Spenden auf der Straße.
Bolivien
Unsere Kinder in Bolivien besuchen öffentliche Schulen. Jedes Kind von der 1. bis 8. Klasse (ca. 6-14jährige) erhälten jedes Jahr den sogenannten “Juancito Pinto” (0 30 Dollar). Mit dem Geld werden Schulgeld, Schuluniform und andere Ausbildungskosten bezahlt. Um Schulsachen und Schulkleidung zu kaufen, machen alle Schulkinder einen Ausflug auf den Markt. Sie freuen sich schon das gesamte Jahr über darauf. Dort kaufen sie dann ein.
Während der Planung des Ausflugs fand das Erdbeben in Haiti statt. Eines der Kinder wollte spontan einen Teil seines “Juancito Pinto” nach Haiti spenden. Seitdem sind über 200 Dollar für die Brüder und Schwestern in Haiti zusammengekommen. Viele haben die Hälfte oder den gesamten Betrag gespendet und nutzen ihre alten Schulsachen aus dem letzten Jahr weiter.
Im Heim wurde ein Altar aufgestellt an dem die Kinder die Menschen in Haiti beten können. Während eines Gottesdienstes haben die älteren Kinder beschlossen in der Schule und den umliegenden Dörfern Geld zu sammeln. Sie bastelten Plakate und Spendendosen für ihre Aktion.
Mexiko
Die Schüler der Highschool helfen dem Ortsverband des Roten Kreuzes Spenden anzunehmen und Hilfspakete einzupacken. Die Mädchen des ersten Highschooljahres helfen jeden Samstag den Pfadpfinderinnen beim Roten Kreuz.
Alle Mitarbeiter von NPH Mexiko haben ein Tagesgehalt für unsere Organisation in Haiti gespendet. Zusätzlich sammeln sie vor Ort Geld.
Traditionell wird am Dreikönigstag Dreikönigsbrot gebacken. In einigen Broten befinden sich kleine Jesusfiguren. Wer diese Figuren findet, muss am 2. Februar des Jahres “Tamales” (eine spezielle Speise aus Maisteig gefüllt mit Fleisch) backen und für die anderen mitbringen. Dieses Jahr wurde das Geld für die Zutaten nach Haiti gespendet.
Die Presse und Personalabteilung haben Spendenaufrufe an lokale Spender in Mexiko verschickt. Unsere Highschoolschüler haben beim Versand der Briefe geholfen. Bis jetzt sind ca. 35.300 US$ gespendet worden.
Ätere Jugendliche, die ihr Servicejahr leisten, haben einen Teil ihrer Vergütung an unser Heim in Haiti gespendet. Dies ist besonders bemerkenswert, da sie nur über ein geringes Einkommen verfügen.
Honduras
Einige Jugendliche waren am Wochenende in der Hauptstadt Tegucigalpa mit Spendendosen unterwegs. Die Stadt liegt 45min von unserem Kinderdorf entfernt. Es wurden 1.400 US$ gesammelt. Trotz gelegentlicher Kritik und einigen negativen Reaktionen der Passanten waren sie stolz auf ihren Erfolg.
Der Nationaldirektor von NPH Honduras Stefan Feuerstein hat eine Kooperation mit der HSBC Bank Honduras ins Leben gerufen. Die Bank hat ein Sonderkonto eingerichtet und die Mitarbeiter in allen Filialen um Spendengebeten. Die Geschäftsleitung wird das Spendenaufkommen verdoppeln. Außerdem wurden in allen Filialen Spendendosen aufgestellt.
Dominikanischen Republik
Von unserem Kinderheim dort gehen alle Hilfslieferungen in unsere Einrichtungen in Haiti auf den Weg. Mit NPH-Bussen und gespendeten LKWs werden regelmäßig z. B. medizinische Güter, Wasser, Lebensmittel, Diesel etc. nach Haiti gefahren. Ebenfalls werden die freiwilligen Hilfskräfte von der Dominikanischen Republik nach Haiti und zurück gebracht, da der Flughafen in Port-au-Prince für Passagierflüge gesperrt ist. Teilweise hilft das Personal aus der Dominikanischen Republik in unseren Einrichtungen in Haiti aus. Spendengelder aus Deutschland werden in die Dominikanische Republik übewiesen und dort die notwendigen Hilfsgüter eingekauft. Die Banken in Haiti sind geschlossen.



















