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Monatsarchiv für Februar 2010

So leben die Kinder in unseren Kinderdörfern

Die Kinder wohnen in Altersgruppen zusammen. Ihre Betreuung liegt größtenteils in den Händen Einheimischer, die von den Kindern „tía“ oder „tío“ (Tante, Onkel) genannt werden. Vormittags besuchen sie die projekteigenen Kindergärten und Schulen, am Nachmittag wird gelernt, mitgeholfen und natürlich gespielt.

Die Bedeutung des einzelnen zeigt sich auch im sozialen Jahr, das die Jugendlichen nach Abschluss der Sekundarschule absolvieren. Bevor sie in ihr eigenes Leben hinausgehen, oder eine weitere Ausbildung machen, arbeiten sie je nach Bedarf und Fähigkeiten ein Jahr lang in der Kinderbetreuung, den Werkstätten, der Küche oder der Klinik und geben so einen Teil ihrer empfangenen Unterstützung wieder zurück.

Wie lange die Kinder oder Jugendlichen in unseren Projekten leben, hängt ganz von ihnen ab. Normalerweise verlassen sie ihr Zuhause erst, wenn sie die Schule abgeschlossen und einen Beruf erlernt haben und als junge Menschen bereit für die Selbständigkeit sind. Tausende ehemalige “Pequeños” stehen heute fest im Leben und sind in allen sozialen Schichten und Berufen zu finden – sie sind u.a. in der Landwirtschaft, im Schuldienst, in Schneidereien, Bäckereien, Autowerkstätten oder der Krankenpflege tätig. Manche haben sogar ein Medizin-, Jura- oder ein technisches Studium absolviert.

Die Erziehung unserer Kinder stützt sich auf fünf Pfeiler:

Geborgenheit:
Die Kinder finden ein bleibendes, sicheres Zuhause.

Bedingungslose Liebe:
Durch bedingungslose Annahme und Liebe lernen die Kinder wieder zu vertrauen.

Teilen:
Anteilnahme am Leben anderer ist die Basis jeder Gemeinschaft.

Mitarbeit:
Jeder leistet dem Alter entsprechend seinen Beitrag.

Verantwortung:
Von klein auf lernen die Kinder, verantwortlich zu handeln.

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Schlagworte: bolivien shop germany, petr zemlicka neumarkt
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So leben die älteren Kinder in unseren Kinderdörfern

Wir nehmen „Kinder“ bis zum Alter von 16 Jahren auf. Viele von ihnen haben nie die Schule besucht. Bis sie lesen und schreiben können, einen Schulabschluß und eine Berufsausbildung haben, sind die meisten über 20 Jahre alt.

Dann (oder auch schon zwischendurch) leisten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen je nach Bildungsziel bis zu drei soziale Jahre im Kinderheim. Sie helfen bei der Erziehung der Kleinen und geben vieles von dem weiter, was sie selbst im Heim gelernt haben. Zudem verringert die Mitarbeit der Älteren deutlich die Personalkosten.

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Schlagworte: kinder blog leben mit kleinen kinder
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Wir helfen Kindern in Notsituationen

Unser Ziel ist es, Kindern in Notsituationen beizustehen und zu verhindern, daß sie auf der Straße landen. Viele Kinder mit den unterschiedlichsten Schicksalen brauchen Hilfe und finden in unseren Heimen ein neues Zuhause.

Es sind verwaiste und verlassene Kinder, die aus ärmsten Verhältnissen stammen. So bringt z.B. eine Nachbarin Kinder, die schon seit Wochen alleine sind, weil die Mutter schwerkrank, verstorben oder von zu Hause weggegangen ist; oder ein allein stehender Vater wendet sich in völliger Verzweifelung an uns, weil er sich nicht mehr imstande sieht, seine Kinder zu versorgen. Nicht selten ist es auch eine Großmutter, die ihre Enkel aufgezogen hat, aber nun zu alt und zu schwach für diese Aufgabe ist.

Im Allgemeinen werden alle Geschwister einer Familie, die 16 Jahre und jünger sind, gemeinsam aufgenommen. Das soll weitere schmerzliche Trennungen verhindern. Aus diesem Grund werden unsere Kinder auch nicht zur Adoption freigegeben. Viele Kinder, die zu uns kommen, haben bereits Furchtbares erlebt. Sie tragen schwer an den seelischen Wunden, die durch Gewalt, Vernachlässigung oder den Verlust der Eltern entstanden sind. Bei uns erhalten sie die Geborgenheit einer Familie und eine solide Ausbildung als Basis für eine glückliche Zukunft.

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Eindrücke nach dem Einsatz als Arzt in Haiti / Teil 3

Fortsetzung von Teil 2:

Dr.  Peter Tinnemann nahm an UN-Treffen teil. Dadurch entstand auch die Zusammenarbeit mit einem US Krankenhausschiff. Auch Medikamente konnten beschafft werden. Die größten Organisationen kamen bei diesen Treffen zusammen, ebenso viele freiwillige Helfer. Es wurde gemeinsam eine Infrastruktur erstellt.

Das notdürftige UN-Hauptquatier von dem aus die Hilfe in Haiti koordiniert wird.

Das notdürftige UN-Hauptquatier von dem aus die Hilfe in Haiti koordiniert wird.

Unterkünfte der UN-Soldaten

Unterkünfte der UN-Soldaten

Die UN hatte den größten Teil ihrer Lagerzentren verloren und eine nicht unerhebliche Anzahl an Mitarbeitern.

Senator Edwards hat in seinem Privatflieger mehrere Patienten in die USA ausgeflogen.

Senator Edwards besuchte Haiti und flog Verletzte mit seinem Privatflieger in die USA aus.

Senator Edwards besuchte Haiti und flog Verletzte mit seinem Privatflieger in die USA aus.

Die Auswirkungen, die das Erdbeben auf die zivile Infrastruktur hat, sind mit keinem anderen Beben in der Vergangenheit vergleichbar. Das Erdbeben war sehr stark. Die Häuser in Haiti waren absolut nicht erdbebensicher gebaut, es war eine sehr kostengünstige Bauweise aus einer Mischung aus wenig Zement und viel Sand – eine unkontrollierte Bauweise. Im Gegensatz dazu ist unser Krankenhaus sehr stabil konstruiert.

In der Stadt waren viele Straßen gesperrt, die Menschen übernachteten auf den Straßen aus Angst vor Nachbeben.

Aus Angst vor weiteren Nachbeben übernachten die Menschen auf der Straße.

Aus Angst vor weiteren Nachbeben übernachten die Menschen auf der Straße.

Aus Angst vor weiteren Nachbeben übernachten die Menschen auf der Straße.

Aus Angst vor weiteren Nachbeben übernachten die Menschen auf der Straße.

Man musste mit ihnen sprechen und die Nachbeben erklären. Dr. Peter Tinnemann hat ein Nachbeben miterlebt – innerhalb von drei Minuten war das gesamte Krankenhaus evakuiert.

Innerhalb einer Woche entstanden die Zeltstädte, die ersten waren nicht organisiert. Es gab kein Wasser, keine Nahrungsmittel, keine Toiletten, Exkremente liegen überall. Durchfallerkrankungen werden stark befürchtet mit Einsetzen der Regenzeit. Es gab jeden Tag ein UN Meeting zur Gesundheit und eines zur sanitären Versorgung.

Eine typische Zeltstadt in Port-au-Prince.

Eine typische Zeltstadt in Port-au-Prince.

Eine typische Notunterkunft in einer der Zeltstädte.

Eine typische Notunterkunft in einer der Zeltstädte.

Es gibt auch Camps mit mehreren 10.000 Menschen. Die Menschen wollen nicht aus der Stadt ausquartiert werden.

Ein Blick auf eine Zeltstadt in der Nähe des St. Damien Krankenhauses.

Ein Blick auf eine Zeltstadt in der Nähe des St. Damien Krankenhauses.

Als Dr. Petter Tinnemann den Eindruck hatte, dass das St. Damien Krankenhaus gut funktioniert, zog er gemeinsam mit den Mitarbeitern des St. Luke Programms in die Camps, um die Menschen dort zu versorgen. Sie waren „ein Funken der Hoffnung“, versorgten die Verletzten und gaben ihnen Wasser. Die Menschen erkundigten sich nach den Straßenschulen. Es gab kein Chaos bei der Versorgung, die Menschen standen alle ordentlich in der Schlange.

IIn einer Zeltstadt weißt ein Schild auf des Zelt des lokalen Polizisten hin.

In einer Zeltstadt weißt ein Schild auf des Zelt des lokalen Polizisten hin.

In den Slums frisieren sich die Frauen

In den Slums frisieren sich die Frauen

Dr. Peter Tinnemann war auch in Léogane. Léogane war am nächsten am Epizentrum des Erdbebens dran. 90% der Stadt sind zerstört. Viele Menschen haben die Städte verlassen und sind aufs Land gezogen. Sie sind damit aus dem Blickfeld der Hilfeleistungen geraten. Die Ressourcen sind nicht gleich verteilt. Die ländlichen Gegenden sind extrem arm, teilweise nicht landwirtschaftlich zu bebauen.

Zerstörte Gebäude

Zerstörte Gebäude

Ein Schild weißt auf benötigte Hilfe hin.

Ein Schild weißt auf benötigte Hilfe hin.

Es ist sehr staubig in der Stadt, es herrscht eine große Luftverschmutzung – Atemwegsinfektionen und Lungenentzündungen werden befürchtet.

Die haitianische Regierung ist nicht arbeitsfähig – sie hat Mitarbeiter, Gebäude und Akten verloren. Sie ist selbst geschockt. Sie macht im Moment nicht viel für die Bevölkerung, sondern braucht Hilfe von außerhalb.
Die Haitianer hoffen, dass die internationale Gemeinschaft ihnen hilft. Die ganze Welt weiß von Haiti. Es gibt viele clevere Leute dort, sie sind bereit harte körperliche Arbeit zu leisten. In Haiti ist ein Neuanfang laut Dr. Peter Tinnemann sehr viel versprechend.

Ein findiger Händler in den Slums bietet eine Handy-Ladestation an.

Ein findiger Händler in den Slums bietet eine Handy-Ladestation an.

Haiti hat kein Militär. Tinnemann kann Kritik am US Militär nicht nachvollziehen:

“Es war notwendig, dass sie den Flughafen übernahmen.”

Dr. Peter Tinnmemann ist zum Ende seines Einsatz mit dem von der Bild-Aktion “Ein Herz für Kinder” gesponserten Hubschrauber in die Dominikanische Republik ausgeflogen worden. Von dort trat er den Rückflug nach Deutschland an.

Dr. Peter Tinnemann auf dem Rückweg nach Deutschland

Dr. Peter Tinnemann auf dem Rückweg nach Deutschland

Die Organisation UNSERE KLEINEN BDÜRDER UND SCHWESTERN hat laut Dr. Peter Tinnemann einen ganz anderen Zugang zu den Menschen in Haiti als andere Organisationen:

“Sie sind hautnah dran, auch an den ärmsten Gegenden.”

Dr. Peter Tinnemann war beeindruckt und überwältigt von der Unterstützung vor Ort und von der Medienpräsenz in Haiti. Doch als er nach Deutschland zurückkam, war Haiti aus der Medienlandschaft fast schon verschwunden. Als der Alltag im Krankenhaus einkehrte, waren auch die Medien weg.

Dr. Peter Tinnemann plant im März wieder nach Haiti zu reisen.

“Es gibt noch so viel zu tun.”

Dr. Peter Tinnemann schaut nach einem kleinen Patienten.

Dr. Peter Tinnemann schaut nach einem kleinen Patienten.

Eindrücke nach dem Einsatz als Arzt in Haiti / Teil 2
Eindrücke nach dem Einsatz als Arzt in Haiti / Teil 1

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Alle unsere Einrichtungen und Projekte auf einen Blick

1954 gründete Padre William B. Wasson das erste Kinderdorf in Mexiko. Dieses war Vorbild für ein zweites Kinderdorf, das 1986 in Honduras seinen Anfang fand. Heute betreuen wir rund 3.500 Kinder in Lateinamerika. Rund 15.900 alleingelassene Kinder haben bei UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Liebe, Geborgenheit und ein neues Zuhause gefunden. Viele Tausend ehemalige Schützlinge stehen bereits als Erwachsene fest im Leben und haben eigene Familien.

Mexiko

seit 1954, 930 Kinder (820 intern, 110 extern)

Casa San Salvador, Miacatlan:
Wohnhäuser, Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Krankenstation, Landwirtschaft

Casa Buen Senor, Cuernavaca:
Schüler- und Studentenheim, Büro, Fachoberschule

Casa San Luis, Monterrey:
Studentenheim

Nicaragua

seit 1994, 321 Kinder (280 intern, 41 extern)

Casa Santiago, Insel Ometepe:
Kinderheim mit Grund- und Mittelschule, Kirche, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Casa San Francisco DE ASÌS, San Jorge:
Babyhaus

Casa Guadalupe, Managua:
Studentenwohnheim

Casa Santa Clara, Managua:
Studentinnenwohnheim

Casa Padre Wasson, Jinotepe:
Neubau des Kinderheimes auf dem Festland

Honduras

seit 1986, 555 Kinder (530 intern, 25 extern) Rancho Santa Fé, La Venta: Kinderheim mit Kindergarten, Vor- Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten, Krankenstation und Landwirtschaft

Casa Eva, La Venta:
Wohnheim für alte Menschen

Casa Pasionista, La Venta:
Wohnheim des Passionistenordens für Aids-Kranke auf dem Gelände des Kinderdorfs.

Sagrada Familia, La Venta:
Chirurgie-Zentrum

Casa Santa Cata-Rina, Casa Monseñor Fiallos, Casa Cerro Grande, Casa Alta-Mira, Casa Alistar:
Schüler- und Studentenwohnheime in Tegucigalpa

Casa de los Ángeles, Tegucigalpa:
Heim für schwer behinderte Kinder

Haiti

seit 1988, 590 Kinder ( intern und extern)

St. Helene, Kenscoff:
Kinderheim mit Kindergarten, Grund- und Mittelschule und Krankenstation

Kay Christine, Kenscoff:
Behindertenheim

Kay Pere Wasson, Pétionville:
Einrichtung für Therapie, Ausbildung und Verwaltung, durch das Erdbeben im Januar 2010 zerstört

Kay Eliane, Pétionville:
Therapiezentrum für behinderte Kinder, durch das Erdbeben im Januar 2010 zerstört

St. Damien, Tabarre:
Kinderkrankenhaus

Kay St. Germaine; Tabarre:
Therapiezentrum für behinderte Kinder

Francisville; Tabarre:
Werkstätten- und Ausbildungszentrum, noch im Aufbau

St. Luke-Straßenschulen:
in den Elendsvierteln in und um Port-au-Prince

Guatemala

seit 1996, 500 Kinder (419 intern, 81 extern)

Casa San Andrés, Parramos:
Kinderheim mit Montessori-Vorschule, Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Castillo Magico; Parramos:
Behindertenhaus

CHIMALTENANGO:
Babyhaus, Büro

Dominikanische Republik

seit 2003, 219 Kinder (186 intern, 33 extern)

Casa Santa Ana, San Pedro de Macoris:
Kinderheim mit Vor-, Grund- und Mittelschule, Krankenstation und Landwirtschaft

Peru

seit 2004, 70 Kinder

Vorläufiges Kinderheim in gemieteten Räumen in Lunahuaná

Ciudadela Santa Rosa de Lima, San Vincente de Cañete:
Neubau des Kinderheims

Bolivien

seit 2005, 69 Kinder

Casa Padre Wasson, Portachuelo:
Kinderdorf

CASA SAN JACOBO:
Haus für Schüler und Studenten von NPH in Santa Cruz

El Salvador

seit 1999, 465 Kinder

Ciudadela Sagrada Familia, Texistepeque:
Kinderheim mit Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Alle Zahlen basieren auf dem Stand von Dezember 2009

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Eindrücke nach dem Einsatz als Arzt in Haiti / Teil 2

Fortsetzung von Teil 1:

Nicht nur die Schwerverletzten mussten versorgt werden, sondern auch alle anderen Menschen auf dem Krankenhausgelände. Es wurde täglich Essen für alle vorbereitet und ausgegeben. Ein italienischer Bäcker backte jeden Tag Pizzabrot für alle. Laut Dr. Peter Tinnemann verlief die Essenausgabe stets ganz zivilisiert.

Ein italienischer Bäcker verteilt Pizzabrot im Hof des Krankenhauses.

Ein italienischer Bäcker verteilt Pizzabrot im Hof des Krankenhauses.

Sowohl Patienten als auch Angestellte hatten Angst das Gebäude zu betreten. Dr. Peter Tinnemann sagte, das Krankenhaus war gespenstisch leer, die Betten verlassen, Essen und Medikamente lagen herum. Die Schwestern hatten sich im Freien kleine Stationen eingerichtet. Die Patienten wurden später ganz sensibel daran gewöhnt sich dem Gebäude wieder zu nähern. Anfangs wurden sie nur auf dem Flur untergebracht und dann nach einigen Tagen nach und nach ins Gebäude verlegt.

Patienten lagern vor dem Krankenhaus.

Patienten lagern vor dem Krankenhaus.

Betten mit Patienten stehen im Innenhof unter Sonnenschutzplanen.

Betten mit Patienten stehen im Innenhof unter Sonnenschutzplanen.

Dr. Peter Tinnemann schlief nachts auf einer Matratze auf dem Dach des Krankenhauses. Es war sehr kalt.

Schlafplätze der freiwilligen Helfer auf dem Dach des Krankenhauses.

Schlafplätze der freiwilligen Helfer auf dem Dach des Krankenhauses.

Blick auf das Krankenhaus St. Damien.

Blick auf das Krankenhaus St. Damien.

Nach drei Tagen wurde das erste Kind im Krankenhaus geboren.

Ein Neugeborenes auf der Neugeborenen-Station

Ein Neugeborenes auf der Neugeborenen-Station

Stolze Eltern auf der Neugeborenen-Station von St. Damien

Stolze Eltern auf der Neugeborenen-Station von St. Damien

Langsam kehrten immer mehr Mitarbeiter zurück, Apotheker, Krankenschwestern, sowie das Reinigungspersonal. Es wurde sehr auf Hygiene geachtet.

Behandlung eines verletzten Kindes.

Behandlung eines verletzten Kindes.

Ärzte bei der täglichen Besprechung im Krankenhaus St. Damien.

Ärzte bei der täglichen Besprechung im Krankenhaus St. Damien.

Neben dem Krankenhaus befanden sich zwei Zelte der UN, in denen Kinder untergebracht wurden, die jemand aus den Trümmern der Krankenhauses in der Stadt gerettet und ins St. Damien gebracht hatte. Die Kinderabteilung dieses Krankenhauses war nach dem Erdbeben komplett kollabiert. Schwestern kümmerten sich Tag und Nacht um diese Kinder. Viele waren geistig und körperlich behindert. Gena und ihr Team nahmen sich der Kindern an und beschützten sie vor überstürzten Adoptionen.

Die Menschen übernachten im freien vor dem Krankenhaus.

Die Menschen übernachten in Zelten vor dem Krankenhaus.

St. Damien war das einzige funktionierende Kinderkrankenhaus in ganz Port-au-Prince, woraufhin Dr. Peter Tinnemann auch anderen Organisationen anbot, verletzte Kinder zu uns zu bringen. „Ärzte Ohne Grenzen“ brachte täglich etwa 10 Kinder. Auch die Angehörigen der Patienten erhielten einen Schlafplatz im St.Damien.

Kind mit einem amputierten Bein im Krankenhaus St. Damien.

Kind mit einem amputierten Bein im Krankenhaus St. Damien.

Patienten mit Bauch- oder Brustverletzungen hatten keine Überlebenschancen. Die meisten Patienten im Krankenhaus hatten Verletzungen an den Extremitäten, Weichteilverletzungen, Knochenbrüche, Kopfverletzungen, Wirbelsäulenverletzungen und Gesichtsverletzungen.

Gesichtsverletzungen bei einem Mädchen nach dem Erdbeben.

Gesichtsverletzungen bei einem Mädchen nach dem Erdbeben.

Glücklicherweise bestand die Blutbank noch und versorgte das Krankenhaus mit Blutkonserven.

Ein mobiles OP-Team aus der Dominikanischen Republik, bestehend aus sechs Chirurgen, kam ins St. Damien Krankenhaus. Sie hatten sich ganz schnell organisiert und waren bereit die Gipse für die Verletzten herzustellen und anzulegen. Auch einer der bekanntesten Ärzte der Dominikanischen Republik war unter ihnen. Die italienische Hilfsorganisation „Protezione Civile“ baute in Zelten mobile OPs auf. Sie hatten auch ein mobiles Röntgengerät dabei, das sehr hilfreich war. Auch zahlreiche Ärzteteams aus den USA kamen. Dr. Peter Tinnemann lobte das Engagement der ausländischen Helfer. Es gab ausreichend Mediziner, jedoch einen Mangel an Pflegepersonal.

Behandlung von Patienten im Krankenhaus St. Damien.

Behandlung von Patienten im Krankenhaus St. Damien.

Nach 10 Tagen kamen immer noch Patienten, die nur notdürftig versorgt worden waren und suchten im St. Damien Krankenhaus Hilfe.

Das St.Damien Krankenhaus verfügt über drei Brunnen, so dass alle Menschen mit Wasser versorgt werden konnten. Es konnte sogar Wasser außerhalb des Krankenhauses verteilt werden.

Essensverteilung an die Bevölkerung durch Mitarbeiter des Outreach-Programm

Essensverteilung an die Bevölkerung durch Mitarbeiter des Outreach-Programm

Nach ein paar Tagen kamen Sozialarbeiter und boten den Menschen psycho-soziale Unterstützung. Die Menschen hatten das Bedürfnis ihre Geschichten zu erzählen, sie mussten ihr Leid verarbeiten.

Dr. Peter Tinnemann sorgte langsam für Ordnung auf dem Krankenhausgelände. Er war nach eigenen Angaben die meiste Zeit am Telefon und hat wenig am Patienten gearbeitet. Tinnemanns Aufgabe war es auch die Ärzteteams zu organisieren und die Ausstattung zu koordinieren. Die Kommunikation wurde besser. Tinnemann und eine amerikanische Kollegin dienten als Bindeglied zwischen den einheimischen Mitarbeitern und den ausländischen Helfern.

Dr. Peter Tinnemann stimmt sich über das Satellitentelefon mit Deutschland ab.

Dr. Peter Tinnemann stimmt sich über das Satellitentelefon mit Deutschland ab.

Regelmäßig kamen Transporte mit Ausrüstung und Medikamenten aus der Dominikanischen Republik an. Dr. Peter Tinnemann berichtete, dass es keine großen Probleme gab Transporter von der Dominikanischen Republik nach Haiti zu schicken – Dank der guten Zusammenarbeit und dem Bekanntheitsgrad von NPFS.

Ankunft einer Hilfslieferung im Krankenhaus St. Damien.

Ankunft einer Hilfslieferung im Krankenhaus St. Damien.

Eindrücke nach dem Einsatz als Arzt in Haiti / Teil 3
Eindrücke nach dem Einsatz als Arzt in Haiti / Teil 1

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Eindrücke nach dem Einsatz als Arzt in Haiti / Teil 1

Dr. Peter Tinnemann war vom 5.01.2010 bis 5.02.2010 im Einsatz in Haiti in unserem Krankenhaus St. Damien. Er arbeitet an der Charité in Berlin am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsmedizin. Seine Karriere hatte vor über 10 Jahren in Haiti begonnen.

Dr. Peter Tinnemann vor 10 Jahren in unserem Kinderkrankenhaus in Haiti. Foto: Dr. Peter Tinnemann

Dr. Peter Tinnemann vor 10 Jahren in unserem Kinderkrankenhaus in Haiti. Foto: Dr. Peter Tinnemann

In einem Vortrag im Büro von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V. in Karlsruhe schilderte er mit zahlreichen Fotos nicht nur das Leid der Menschen, sondern auch welche Fortschritte im Laufe seines Einsatzes erreicht wurden. Eine kurze Zusammenfassung gibt seine Erzählungen wieder:

Dr. Peter Tinnemann konnte problemlos von der Dominikanischen Republik nach Haiti einreisen. Nicht einmal die Pässe wurden kontrolliert. Am Morgen nach seiner Ankunft unternahm er eine Rundfahrt durch Port-au-Prince, um sich ein Bild zu verschaffen, wie viele Verletzte noch zu erwarten waren. Zu diesem Zeitpunkt wurden kaum noch Verletzte geborgen.

Zerstörungen nach dem Erdbeben in Port-au-Prince, Foto: Dr. Peter Tinnemann

Zerstörungen nach dem Erdbeben in Port-au-Prince, Foto: Dr. Peter Tinnemann

Er zeigte Bilder des eingestürzten Padre Wasson Centers. Dort hatte er 10 Jahre zuvor gearbeitet. Das Gebäude war komplett zusammengefallen. Zwei seiner alten Kollegen hatten geholfen die Verschütteten zu bergen.

Das eingestürtzte Father Wasson Center

Das eingestürtzte Father Wasson Center

In direkter Umgebung des Krankenhauses St. Damien standen viele Häuser plötzlich nicht mehr.

Zerstörungen nach dem Erdbeben in Port-au-Prince, Foto: Dr. Peter Tinnemann

Zerstörungen nach dem Erdbeben in Port-au-Prince, Foto: Dr. Peter Tinnemann

Der Innenhof des Krankenhauses war überfüllt mit Menschen, man wusste nicht ob sie verletzt waren oder ob es sich um Angehörige von Verletzten handelte oder Menschen, die einfach nur Unterschlupf suchten. Alle Menschen befanden sich außerhalb des Krankenhausgebäudes.

Menschen vor dem Krankenhaus St. Damien.

Menschen vor dem Krankenhaus St. Damien.

Menschen vor dem Krankenhaus St. Damien.

Menschen vor dem Krankenhaus St. Damien.

Zu Beginn war es unmöglich sich einen Überblick über die Patienten und über die Schwere ihrer Verletzungen zu verschaffen. Ein italienisches Ärzteteam hat die dringenden Notfälle behandelt, doch eine Liste mit Prioritäten gab es nicht. Die Situation war unvorstellbar. Es gab die doppelte oder gar dreifache Menge an Patienten, als normalerweise. Aber nur ein Drittel der Belegschaft war in den ersten Tagen anwesend und einsatzbereit.

Menschen vor dem Krankenhaus St. Damien.

Menschen vor dem Krankenhaus St. Damien.

Pater Richard Frechette hatte Dr. Peter Tinnemann gebeten, „etwas Ordnung“ in die Versorgung der Patienten zu bringen. Seine Hauptaufgabe bestand in der Organisation des Krankenhauses und in der Koordination der Hilfseinsätze. Er errichtete ein Triage-Zentrum, so dass alle Patienten gesehen und  versorgt wurden. Patientenakten zu führen war zu Beginn unmöglich, deshalb haben die Ärzte auf den Gips der Patienten geschrieben, wann dieser angelegt wurde.

Behandlung von Patienten im freien vor dem Krankenhaus.

Behandlung von Patienten im freien vor dem Krankenhaus.

Die notdürftige Apotheke im Vorhof des Krankenhauses.

Die notdürftige Apotheke im Vorhof des Krankenhauses.

Laut Dr. Peter Tinnemann bildeten die haitianischen Angestellten und Pequenos Majores das Rückgrat in der katastrophalen Situation. Sie packten überall an, wo Hilfe benötigt wurde. Während die italienischen Ärzte sich nach ihren vielen OPs schlafen gelegt haben, hat ein junger Haitianischer Arzt nachts noch die OPs geputzt. Dr. Peter Tinnemann war überwältigt von der haitianischen Hilfsbereitschaft. Medizinstudenten kamen ins St. Damien Krankenhaus und boten ihre Hilfe beim Übersetzen an. Es kamen Helfer aus allen sozialen Schichten.

Ärzte behandeln Patienten vor dem Krankenhaus St. Damien.

Ärzte behandeln Patienten vor dem Krankenhaus St. Damien.

Eindrücke nach dem Einsatz als Arzt in Haiti / Teil 2

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Kinderdörfer in Lateinamerika engagieren sich

Die Kinder in unseren anderen Kinderdörfern ausserhalb Haitis sind tief betroffen über die Situation der Menschen nach dem Erdbeben. Spontan beschlossen sie von dem wenigen was sie selbst haben, einen Teil für ihre Brüder und Schwestern in Haiti zu spenden. Kinder in Peru, Bolivien, Honduras, Mexiko und der Dominikanischen Republik engagierten sich.

Peru

Kinder gingen in die Stadt und sammelten Spenden auf der Straße.

Altar für die Opfer des Erdbebens im Kinderdorf in Peru

Altar für die Opfer des Erdbebens im Kinderdorf in Peru

Bolivien

Unsere Kinder in Bolivien besuchen öffentliche Schulen. Jedes Kind von der 1. bis 8. Klasse (ca. 6-14jährige) erhälten jedes Jahr den sogenannten “Juancito Pinto” (0 30 Dollar). Mit dem Geld werden Schulgeld, Schuluniform und andere Ausbildungskosten bezahlt. Um Schulsachen und Schulkleidung zu kaufen, machen alle Schulkinder einen Ausflug auf den Markt. Sie freuen sich schon das gesamte Jahr über darauf. Dort kaufen sie dann ein.

Während der Planung des Ausflugs fand das Erdbeben in Haiti statt. Eines der Kinder wollte spontan einen Teil seines “Juancito Pinto” nach Haiti spenden. Seitdem sind über 200 Dollar für die Brüder und Schwestern in Haiti zusammengekommen. Viele haben die Hälfte oder den gesamten Betrag gespendet und nutzen ihre alten Schulsachen aus dem letzten Jahr weiter.

Im Heim wurde ein Altar aufgestellt an dem die Kinder die Menschen in Haiti beten können. Während eines Gottesdienstes haben die älteren Kinder beschlossen in der Schule und den umliegenden Dörfern Geld zu sammeln. Sie bastelten Plakate und Spendendosen für ihre Aktion.

Mexiko

Die Schüler der Highschool helfen dem Ortsverband des Roten Kreuzes Spenden anzunehmen und Hilfspakete einzupacken. Die Mädchen des ersten Highschooljahres helfen jeden Samstag den Pfadpfinderinnen beim Roten Kreuz.

Kinder aus dem Kinderdorf in Mexiko helfen beim Packen von Hilfsgütern für Haiti

Kinder aus dem Kinderdorf in Mexiko helfen beim Packen von Hilfsgütern für Haiti

Alle Mitarbeiter von NPH Mexiko haben ein Tagesgehalt für unsere Organisation in Haiti gespendet. Zusätzlich sammeln sie vor Ort Geld.

Jugendliche aus dem Kinderdorf zusammen mit Helfern des Roten Kreuzes in Mexiko

Judendliche aus dem Kinderdorf zusammen mit Helfern des Roten Kreuzes in Mexiko

Traditionell wird am Dreikönigstag Dreikönigsbrot gebacken. In einigen Broten befinden sich kleine Jesusfiguren. Wer diese Figuren findet, muss am 2. Februar des Jahres “Tamales” (eine spezielle Speise aus Maisteig gefüllt mit Fleisch) backen und für die anderen mitbringen. Dieses Jahr wurde das Geld für die Zutaten nach Haiti gespendet.

Die Presse und Personalabteilung haben Spendenaufrufe an lokale Spender in Mexiko verschickt. Unsere Highschoolschüler haben beim Versand der Briefe geholfen. Bis jetzt sind ca. 35.300 US$ gespendet worden.

Ätere Jugendliche, die ihr Servicejahr leisten, haben einen Teil ihrer Vergütung an unser Heim in Haiti gespendet. Dies ist besonders bemerkenswert, da sie nur über ein geringes Einkommen verfügen.

Honduras

Einige Jugendliche waren am Wochenende in der Hauptstadt Tegucigalpa mit Spendendosen unterwegs. Die Stadt liegt 45min von unserem Kinderdorf entfernt. Es wurden 1.400 US$ gesammelt. Trotz gelegentlicher Kritik und einigen negativen Reaktionen der Passanten waren sie stolz auf ihren Erfolg.

Jugendliche aus unserem KInderdorf in Honduras bei der Spendensammlung für Haiti

Jugendliche aus unserem KInderdorf in Honduras bei der Spendensammlung für Haiti

Der Nationaldirektor von NPH Honduras Stefan Feuerstein hat eine Kooperation mit der HSBC Bank Honduras ins Leben gerufen. Die Bank hat ein Sonderkonto eingerichtet und die Mitarbeiter in allen Filialen um Spendengebeten. Die Geschäftsleitung wird das Spendenaufkommen verdoppeln. Außerdem wurden in allen Filialen Spendendosen aufgestellt.

Dominikanischen Republik

Von unserem Kinderheim dort gehen alle Hilfslieferungen in unsere Einrichtungen in Haiti auf den Weg. Mit NPH-Bussen und gespendeten LKWs werden regelmäßig z. B. medizinische Güter, Wasser, Lebensmittel, Diesel etc.  nach Haiti gefahren. Ebenfalls werden die freiwilligen Hilfskräfte von der Dominikanischen Republik nach Haiti und zurück gebracht, da der Flughafen in Port-au-Prince für Passagierflüge gesperrt ist. Teilweise hilft das Personal aus der Dominikanischen Republik in unseren Einrichtungen in Haiti aus. Spendengelder aus Deutschland werden in die Dominikanische Republik übewiesen und dort die notwendigen Hilfsgüter eingekauft. Die Banken in Haiti sind geschlossen.

Hilfstransport aus der Dominikanischen Republik nach Haiti

Hilfstransport aus der Dominikanischen Republik nach Haiti

Hilfstransport aus der Dominikanischen Republik nach Haiti

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Hilfstransport aus der Dominikanischen Republik nach Haiti

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Ein Lied für Haiti – Konzert

Mit “Ein Lied für Haiti” engagierten sich 20 Künstler in Köln für die gute Sache. Innerhalb von nur einer Woche konnte ein hochkarätiges Programm um den künstlerischen Leiter des Konzertes, Rolf Stahlhofen gebaut werden. Das ehemalige Gründungsmitglied der “Söhne Mannheims” hat bereits viel Erfahrung sammeln können, wenn es darum geht mit der Kraft der Musik zu helfen. Er baut Wasserstationen in Afrika, und hat bereits den Tsunamiopfern in Sri Lanka und Thailand geholfen. Rolf Stahlhofen ist offizieller Botschafter der
UN Habitat.zusammen.

“Die Fernsehbilder haben mich tief getroffen. Sie sollten uns vor allem wieder einmal klar machen, wie gut es uns eigentlich geht. Dafür sollten wir dankbar sein. Als mich der Anruf von Mike Kleiss erreichte, mit dem ich seit einiger Zeit beruflich eng zusammenarbeite, und der die Idee für die Aktion “Ein Lied für Haiti” hatte, habe ich keine Sekunde gezögert. Mir war klar, dass es wieder einmal Zeit ist, die Power der Musik zu nutzen, um einen Beitrag für Haiti zu leisten, sagt Rolf Stahlhofen”.

Medienhafen Köln und Die Agentur DIEGANDI aus Troisdorf organisierten die Benefizgala im Kölner Hotel Pullmann, um nach der schwersten Katastrophe der vergangenen Jahre zu helfen. Am Dienstag den 2. Februar 2010 fand im großen Saal des Pullmann Hotels in Köln die Gala aus Musik und Comedy statt.

“Um in kurzer Zeit eine solche Gala organisieren zu können, braucht es besondere Menschen! Mir war klar, dass wir sicher tolle Musiker, Bands und Comedians finden würden, die ohne Gage auftreten würden.”, sagte Mike Kleiss vom Medienhafen Köln.

Die Agentur DIEGANDI in Troisdorf erklärte sich sofort dazu bereit Produktion, Technik und Eventplanung mit dem gesamten Team zu übernehmen.

Bisher konnten über die Veranstaltung Spenden in Höhe von ca. 17.000 € eingenommen werden.  Zusätzlich konnte eine Sendung von 80 Tonnen medizinscher Hilfsmittel vermittelt werden, die kostenfrei nach HAITI geschickt werden.

Es traten auf:

Musik:
Rolf Stahlhofen & Friends
Feat: Emma Lanford, Sebastian Hämer, Robeat
Glashaus
Rodgau Monotones
Purple Schulz
Stoppok Feat. Reggie Worthy
Wonderwall
Daniel Schuhmacher
Nosie Katzmann
Dieter Kirchenbauer

Comedy:
Mundstuhl
Knacki Deuser
Jörg Knör
Lisa Feller
Abdelkarim
Onkel Fisch
Frank Fischer

Purple Schulz; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Purple Schulz; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Rolf Stahlhofen; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Rolf Stahlhofen; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Lisa Feller; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Lisa Feller; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Jörg Knör; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Jörg Knör; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Daniel Schuhmacher; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Daniel Schuhmacher; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Rodgau Monotones; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Rodgau Monotones; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Stoppok und Reggie Worthy; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Stoppok und Reggie Worthy; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Nosie Katzmann; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Nosie Katzmann; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Schauspielerin Alexandra Kamp und Arne Vollstedt von UNSERE KLEINENBRÜDER UND SCHWESTERN; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Schauspielerin Alexandra Kamp und Arne Vollstedt von UNSERE KLEINENBRÜDER UND SCHWESTERN; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Comedian Knacki Deuser; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Comedian Knacki Deuser; Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

Copyright/Urhebervermerk: Alle Bilder© 2010, Guido Schwan für DIEGANDI GmbH

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Schlagworte: ein lied für haiti, lieder in blog laden, Mike Kleiß köln, Rodgau Monotones blog, Schwan Comedian, scxhulen haiti konzert köln, Urhebervermerk
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Hellbergschule spendet für Haiti

Innerhalb von nur 10 Tagen haben Schüler und Lehrer der Hellbergschule in Eppingen 1370 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti gesammelt und übertrafen damit alle Erwartungen der Initiatoren.

Eigentlich fing alles im Religionsunterricht von zwei Lehrkräften der Schule an. Nachdem eine geplante Weihnachtsaktion nicht zustande gekommen war, griff man aus aktuellem Anlass die furchtbare Erdbebenkatastrophe als Grund für eine Sammelaktion auf. Schnell wurde klar, dass man diese Aktion auf die ganze Schule ausdehnen wollte. „Wenn wir 500 Euro zusammenbringen, wäre das ganz toll“, gab die verantwortliche Lehrkraft die Zielrichtung vor.

Konrektor Andreas Schey spornte mit zwei Durchsagen an die Schüler zum Spenden an. Von Anfang an jedoch lautete die zentrale Frage jedoch immer wieder: „Kommt das Geld auch wirklich dort an?“. Hier konnten die Verantwortlichen an der Hellbergschule Entwarnung geben. Die von den Sekretärinnen der Schule gebastelte und betreute Spendenkasse im Sekretariat der Schule füllte sehr schnell. Weitere Einnahmen wurden durch einen spontanen Kuchenverkauf der SMV und der Projektplanungsgruppe der Schule erzielt.  Natürlich beteiligten sich auch die Lehrkräfte und sonstigen Mitarbeiter der Hellbergschule.

Mit einer Gesamtsumme von 1370 Euro wurden die Erwartungen der Initiatoren weit übertroffen. Das Geld wurde zwischenzeitlich an die Hilfsorganisation übergeben und hilft so, die schreckliche Situation im Erdbebengebiet etwas zu verbessern.

Schüler der Hellbergschule sammeln Spenden für Haiti; Foto: Hellbergschule

Schüler der Hellbergschule sammeln Spenden für Haiti; Foto: Hellbergschule

Schüler der Hellbergschule sammeln Spenden für Haiti; Foto: Hellbergschule

Schüler der Hellbergschule sammeln Spenden für Haiti; Foto: Hellbergschule

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Schlagworte: schuler sammeln spenden
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