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Monatsarchiv für Januar 2010

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MB’s-Star-Friseure engagieren sich für „Schulen für Haiti“

Berlin, 26.1.2010: Erschütternde Bilder erreichen uns seit mehreren Tagen aus Haiti – das bitterarme Land ist von einem der schwersten Erdbeben überhaupt heimgesucht worden. „Wir müssen und wollen etwas tun – das Leid, gerade unter den Kindern und Waisen, berührt uns alle sehr!“ sagt Starfriseur Marcus Piepenburg sichtlich berührt. Und sein Geschäftspartner Birger Beiland ergänzt: „Kinder sind die Zukunft eines jeden Landes. Und genau da soll unsere Hilfsaktion ansetzen.“

Gesagt, getan! Die engagierten Starfriseure konnten ihr Team, bestehend aus fünf Stylisten, ohne Mühe dazu gewinnen, am letzten Sonntag im Januar ihren Redken-Flagship-Salon zu öffnen und zugunsten der Kampagne „Schulen für Haiti“ der Schauspielerinnen Alissa Jung und Janin Reinhard zu arbeiten.

Am Sonntag, den 31. Januar 2010 laden Marcus Piepenburg, Birger Beiland und ihr Team alle Berliner Bürger und prominente Fürsprecher auf den Kurfürstendamm 137 ein, sich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr für einen Mindestspendenbeitrag von nur 35 Euro von einem Star-Friseur die Haare schneiden und stylen zu lassen. Alle Spendeneinnahmen gehen an die Kampagne „Schulen für Haiti“.

Der Industriepartner des Salons REDKEN 5TH AVENUE NYC unterstützt die Aktion großzügig mit einem Sonderverkauf von Haarpflegesets, bestehend aus je drei Produkten, für „Sie“ oder für „Ihn“: Für einen Set-Preis von nur 20 Euro (normal 40 Euro) werden diese Sets an die Kundin / den Kunden gebracht. Und auch dieser Erlös geht natürlich auch wieder zu 100% an Alissas und Janins Projekt „Schulen für Haiti“, das beide gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V. betreiben.

„Wir freuen uns über jede Unterstützung, denn die Menschen und vor allem die Kinder in Haiti brauchen unsere Hilfe. Herzlichen Dank für die wunderbare Idee und vor allem, dass Sie an unser Hilfswerk und die Kampagne „Schulen für Haiti“ gedacht haben!“ meinen die Macherinnen. Helfen Sie mit, dass diese Aktion erfolgreich wird und dass viele Spenden generiert werden können!

Hier gehts zum Salon:

MB-Friseure
Kurfürstendamm 137
10711 Berlin

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Pädagogisches Notfallprogramm

Am Sonntag, 24. Januar 2010, hat das Team von 25 Mitarbeitern des St. Luke-Programms etwa 100 Kinder an den Orten in Port au Prince, wo sie in Zelten oder unter freiem Himmel lagern, besucht und Hilfe gebracht.

Für Waisenkinder oder verlassene Kinder, die auf der Straße alleine umherirren, haben wirPlatz für 50 Kinder in Zelten auf einem Fußballplatz auf dem Gelände unseres Behindertenzentrum Kay St. Germaine geschaffen.

Unser Mitarbeiter Alfonso Leon und sein Team haben in der dominikanischen Republik bereits 300 Matratzen, einen Sprühapparat zur Insektenbekämpfung und Desinfektion, zwei große Gasflaschen und zwei große Gasbrenner und die nötigen Utensilien zum Kochen und Essen gekauft.

Für den Transport von Kindern und Material hat vorübergehend unser Kinderheim in der Dominikanischen Republik zwei Trucks dafür zur Verfügung gestellt.

Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti

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Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ schenkt seit 55 Jahren verwaisten und verlassenen Kindern in Lateinamerika ein Zuhause. Zurzeit leben insgesamt etwa 3.500 Kinder in neun Kinderdörfern. Die Kinder leben dort wie in einer großen christlichen Familie, gehen zur Schule und können einen Beruf erlernen. Seit der Gründung des ersten Kinderdorfes sind schon rund 16.000 Kinder bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ aufgewachsen und haben erfahren, was bedingungslose Annahme und Liebe, Teilen, Mitarbeit und Verantwortung bedeutet. Außerdem nutzen jährlich über 40.000 Kinder und Erwachsene aus der Umgebung die Schulen und Krankenstationen der Kinderdörfer.

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Spenden zeigen Wirkung

Trinkwasser, Essen, Medizin und Seuchen-Aufklärung für die ärmste Bevölkerung

Port-au-Prince/Karlsruhe. Die vielen Spendengelder zeigen große Wirkung in Haiti: Das Hilfswerk „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ verteilt an die Not leidende Bevölkerung täglich 5.000 frischgebackene Brötchen, sauberes Trinkwasser und klärt die Menschen auf, wie Seuchen verhindert werden können. Auch die Suche der Organisation nach personeller Unterstützung für das Krankenhaus in Haiti war erfolgreich. Der aus Uetze/Niedersachsen stammende Krankenpfleger Jan Weber ist gemeinsam mit der Krankenschwestern Nunja Pilz seit Donnerstag Nacht im Krankenhaus „St. Damien“ im Einsatz. Heike Needham aus Wachtberg reist heute ins Kinderkrankenhaus. Am Samstag werden weitere Deutsche von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ entsendet, um in Haiti zu helfen. Die meisten von ihnen haben schon früher im Krankenhaus von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ auf Haiti mitgearbeitet und können daher besonders wirkungsvolle und schnelle Hilfe leisten.

Zwei Stunden Schlaf, dann stand die erste Nachtschicht im Krankenhaus „St. Damien“ für die neu angekommenen Krankenpfleger an. Viel Zeit zum Ausruhen hatten sie nach der langen Reise über die Dominikanische Republik ins Krisenzentrum Port-au-Prince nicht. Die Suche von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ nach Unterstützung durch medizinisches Personal war erfolgreich. Am Wochenende werden die Apothekerin Dagny Henning aus Hamburg sowie der Krankenpfleger Petr Zemlicka und die Krankenschwester Kathrina Edenharter aus Neumarkt/Bayern nach Haiti ausreisen. Insgesamt sind bereits über 80 Katastrophen-Freiwillige aus verschiedenen Ländern für „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ in Haiti im Einsatz.

Ein medizinisches Team der internationalen Hilfsorganisation konnte gestern erstmals vom stark frequentierten Krankenhaus „St. Damien“ zu einer der vielen Notunterkünfte im Stadtgebiet von Port-au-Prince gelangen. Der deutsche Arzt Peter Tinnemann berichtet: „Sie haben kein Essen, kein Wasser, keine sanitären Anlagen und keine medizinische Versorgung. Diese Camps sind eine große Herausforderung für alle Organisationen.“ Das Team verarztete rund 40 Menschen und gab wichtige Hinweise, wie die Gefahr von Seuchen gebannt werden kann.

Vor dem Erdbeben lieferte „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ täglich 80.000 Liter Trinkwasser zu den ärmsten Menschen in den Slums von „Cité Soleil“ – kurz nach dem Erdbeben wurde die Verteilung von Trinkwasser wieder gestartet. Die Zahl der einheimischen Mitarbeiter des „St. Luke“-Programms der Organisation, die sich um die ärmste Bevölkerung kümmern, ist inzwischen auf 400 angestiegen. Unsere 200 haben Freunde und Verwandte mobilisiert, um ehrenamtlich zu helfen. Das ist ein Fokus der Strategie, mit der das Hilfswerk in Haiti arbeitet: Hand in Hand mit der einheimischen Bevölkerung. Außerdem ging es immer darum, Arbeitsplätze zu schaffen und jungen Menschen die Erlernung eines handwerklichen Berufs zu ermöglichen. Gerade jetzt zeigt diese Strategie Wirkung: In der Bäckerei des Berufsausbildungszentrums „St. Franziskus“ werden täglich 5.000 Brötchen gebacken und an die Bevölkerung verteilt. „Es ist wie ein Wunder, so einen wundervollen Duft zu riechen“ berichtet ein Mitarbeiter, der in den letzten Tagen meist den süßlichen Verwesungsgeruch in der Nase hatte. Neben der Bäckerei gibt es eine Werkstatt, die Betonsteine herstellt, die für den Wiederaufbau immens wichtig sein werden.

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Haiti kommt nicht zur Ruhe

Deutscher Arzt berichtet über das schwere Nachbeben

Vorgestern früh erschütterte ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1 Haiti und versetzte die Menschen erneut in Angst und Schrecken. Peter Tinnemann, ein deutscher Arzt, der für das Kinderhilfswerk „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ in Haiti hilft, berichtete: „Ich brauchte ein paar Sekunden, um zu verstehen, was gerade geschieht. Als ich den Flur betrat begann ich zu rufen raus hier, raus hier. Wir rannten die Treppe hinunter ins Freie.“ Das Kinderkrankenhaus „St. Damien“ in Tabarre, in dem Tinnemann zusammen mit den Ärzten, Schwestern, Freiwilligen und rund 250 Patienten untergebracht ist, wurde in fünf Minuten geräumt. Die Versorgung der Menschen im Umfeld des Krankenhauses ist seit Tagen durch Hilfslieferungen aus der Dominkanischen Republik sichergestellt.

Bereits eineinhalb Tage nach dem Erdbeben hatte „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ über das Kinderdorf in der Dominikanischen Republik einen Bus mit Hilfsgütern auf den Weg nach Haiti gebracht. Bislang folgten sieben weitere Lastwagen und Busse mit lebenswichtigen Gütern wie Verbandsmaterialien, Lebensmitteln und sauberem Wasser. Doch noch immer ist die Lage dramatisch, wie Gena Hegarty, die Leiterin der Behindertenprogramme bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ berichtet: „Auch eine Woche nach dem Erdbeben sind Verwundete noch nicht behandelt worden. Es gibt so viele tote, verletzte und verschwundene Menschen. Viele von ihnen haben Gliedmaßen verloren und sind trotzdem so tapfer. Ein Mädchen hat ein Bein verloren, als sie versuchte ihre jüngeren Geschwister zu retten.“ Aktuell werden in „St. Damien“ rund 250 Opfer des Erdbebens behandelt, die Ärzte arbeiten rund um die Uhr.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ entwickeln bereits Pläne für die nahe Zukunft. Das Kinderhilfswerk hat vor wenigen Tagen mehr als 30 behinderte Kinder in seinem Physiotherapie- und Rehabilitationszentrum aufgenommen. Im Kinderdorf in Kenscoff entsteht momentan ein Zeltlager, in dem Kinder, deren Eltern nicht auffindbar sind, untergebracht werden sollen. Mitarbeiter der Organisation sind in den Straßen von Port-au-Prince unterwegs, um herumirrende Kinder zu finden und sie in die Obhut des Kinderhilfswerks zu nehmen. „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ arbeitet vor Ort eng mit den United Nations (UN), der World Health Organisation (WHO) und Ärzte ohne Grenzen zusammen.

Inzwischen ist der kanadische Starregisseur Paul Haggis in „St. Damien“ eingetroffen. Haggis unterstützt „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ seit letztem Jahr. Er wird in die Slums von Port-au-Prince gehen um zu sehen, wie er den Menschen vor Ort helfen kann. Haggis will auch erkunden, wie schlimm die Straßenschulen in den Slums vom Erdbeben betroffen sind.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ bittet die Bevölkerung weiter um Hilfe. Spenden sind möglich:
Konto Nr. 12 000
Sozialbank Karlsruhe
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti

oder direkt im Online-Spenden-Shop der Organisation
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Online-Dienstleister unterstützen Erdbebenopfer in Haiti

Kinderhilfswerk ermöglicht direkte und transparente Spenden

Die schlimmste Katastrophe seit 200 Jahren hat am Dienstag die Menschen in Haiti heimgesucht. Die Haitianer sind auf jede Hilfe angewiesen. Auch Internetfirmen helfen den Erdbebenopfern in Haiti schnell und unbürokratisch. Die Unternehmen unterstützen den Online-Spenden-Shop „MyGoodShop“. In diesem virtuelle Kaufhaus des Kinderhilfswerks „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ können Spendenwillige bereits direkte Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti leisten. Google  unterstützt das Karlsruhe Kinderhilfswerk indem das Unternehmen das bisherige Adwords-Budget aufgrund der Katastrophe in Haiti verdoppelte.

„Gerade in der aktuellen Situation sind wir auf schnelle und unkomplizierte Hilfe angewiesen“, äußert sich Detlef von Houwald, Onlinemarketingexperte bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“. Firmen wie Google, SinnerSchrader Deutschland GmbH, Feierabend AG, Newsmarketing GmbH, rabbit eMarketing, econda GmbH, Vision New Media und Inxmail GmbH stellten ihre Dienstleistung so schnell zur Verfügung, dass bereits am vergangenen Mittwoch mehrere tausend Euro als Soforthilfe nach Haiti gehen konnten.

Über den Online-Spenden-Shop www.MyGoodShop.org können Notfallpakete unkompliziert gespendet werden. Täglich kommen Bedarfsmeldungen von Mitarbeitern des Hilfswerks von vor Ort. Darauf aufbauend kann die Organisation in den nächsten Tagen und Wochen die Produktspenden konkretisieren. Aktuell erhalten Spender eine Dankmail aus dem deutschen Büro zugleich mit aktuellen Informationen aus Haiti. Sobald es die Lage wieder zulässt, kommen diese Dankmails wieder direkt aus dem Kinderdorf in Haiti. „Jeder der uns hilft unsere Online-Spendenaufrufe zu verbreiten, beispielsweise durch kostenlose Bannerfläche, unterstützt direkt die Hilfe für die Menschen in Haiti“, erklärte von Houwald. Anfragen senden Sie bitte an news@MyGoodShop.org.

Informationen zum Online-Spenden-Shop finden Sie unter www.MyGoodShop.org

Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
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Stichwort: Erdbeben Haiti

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Weiteres starkes Erdbeben erschüttert Haiti

Kinder von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ sind weiterhin in Sicherheit

Ein weiteres starkes Erdbeben erschütterte Haiti. Aktuelle Informationen von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ sind bereits eingetroffen. ‘Weiteres starkes Erdbeben erschüttert Haiti’ weiterlesen

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Haiti: Starkes Nachbeben gegen 12.00 Uhr unserer Zeit

Nachricht unserer Mitarbeiter vor Ort: At 6:03 am this morning there was an aftershock of 6.1 magnitude 30 miles west of Port-au-Prince. We have heard from the St Damien Hospital in Tabarre, and everyone is okay. The entire staff, patients and volunteers are now outside of the buildings.

UPDATE:
Everyone is safe at both the hospital and orphanage locations.

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Anforderungen an Helfer in Haiti

Zusammengefasst noch einmal die wichtigsten Voraussetzungen, die Helfer in unseren Einrichtungen in Haiti erfüllen müssen.

Um unsere Hilfsarbeit nicht zu behindern,  setzen Sie sich bitte nur mit uns in Verbindung, wenn Sie alle diese Anforderungen erfüllen!

  • Erfahrungen in Haiti
  • Erfahrung in Katastrophengebieten
  • gute Sprachkenntnisse in Kreol oder sehr gutes Französisch
  • Krankenschwestern oder medizinisches Fachpersonal  (andere Profile setzen wir auf eine Liste, um sie ggf. später zu kontaktieren)
  • hohe Bereitschaft, sich den Umständen und dem Bedarf vor Ort flexibel anzupassen
  • alle Kosten müssen selber übernommen werden

Kontaktanfragen bitte nur an: volunteers@nphamigos.de

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Schlagworte: katastrophenhilfe krankenschwester
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Gemeinsam den Menschen in Haiti helfen

Vereine LandsAid und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ vereinbaren Zusammenarbeit

Immer mehr Erdbebenopfer finden sich im Kinderkrankenhaus des Hilfswerks „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ in Tabarre ein. Das berichtete heute der Berliner Charité Arzt Peter Tinnemann, der sich seit gestern im Auftrag der Karlsruher Organisation in Haiti mitarbeitet. „Die Menschen versuchen verzweifelt medizinische Hilfe zu erhalten. In unserem Krankenhaus „St. Damien“ befinden sich derzeit zwischen 550 und 700 Patienten und das in einem Gebäude, das für 200 Kranke gebaut wurde. Rund 200 verletzte Kinder werden von den Ärzten behandelt, ein Drittel davon ist unter 12 Jahren.“ Inzwischen sind über das Kinderdorf der Organisation in der Dominikanischen Republik zwei Lastwagen ins Krankenhaus geliefert worden. Die Kosten hierfür übernahm der italienische Startenor Andrea Bocelli. Aufgrund der dramatischen Situation in Haiti haben die beiden humanitären Organisationen LandsAid e.V. aus Kaufering und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ eine Kooperation vereinbart. LandsAid wird „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ durch die Entsendung von Fachkräften, medizinischem Personal und Hilfsgütern unterstützen.

Laut Peter Tinnemann, der am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité arbeitet, sind einige Patienten im Erdgeschoss des Krankenhauses „St. Damien“ untergebracht. Die übrigen Etagen sind geräumt, da immer noch kleinere Nachbeben für Angst und Schrecken sorgen. Die Mehrzahl der Patienten wird im Freien, unter Planen behandelt. Im Krankenhaus steht nur ein Operationssaal zur Verfügung, so dass noch zahlreiche Menschen auf notwendig gewordene Amputationen warten müssen. Die Ärzte arbeiten fast rund um die Uhr und sind laut Tinnemann über die Unterstützung, die so bald als möglich über LandsAid erfolgen wird, sehr froh.

LandsAid e.V. verfolgt das Ziel, Menschen, die durch Natur- oder Umweltkatastrophen, durch bewaffnete Konflikte oder Unterdrückung in Not geraten sind, schnell und professionell vor allem im medizinischen Bereich zu helfen. „Da „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ schon seit mehr als zwanzig Jahren mit zahlreichen Einrichtungen in Haiti tätig sind, ist diese Organisation für uns ein hervorragender Partner“, sagt Hans Musswessels, Vorstand vom LandsAid e.V.

Am Montag wird ein Vertreter von LandsAid ins Kinderkrankenhaus nach Haiti reisen, um sich vor Ort ein Bild über die Situation und vor allem den notwendigen Bedarf zu machen. Danach kann die Hilfe beginnen.

Trotz all der erschütternden Meldungen aus Haiti gibt es immer wieder auch Zeichen der Hoffnung. Im Kinderkrankenhaus „St. Damien“ sind, so Tinnemann, zwei Kinder geboren worden: ein Junge und ein Mädchen.

LandsAid e.V. und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ bitten die Bevölkerung um Hilfe.
Spenden werden erbeten auf die Konten:

LandsAid e.V.
Konto: 100 22
BLZ 700 932 00
VR Bank Landsberg / Lech

Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti

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